Saisonale Tipps für den Spätwinter – wärmen, nähren und anregen

Die Wintermonate sind immer wieder eine kleine Herausforderung für uns. In der Natur herrschen Kälte, Wind und Nässe und die Sonne steht niedrig – wenn wir sie überhaupt zu Gesicht bekommen. All diese Faktoren sorgen dafür, dass wir uns in die warmen vier Wände zurückziehen und am liebsten in einen Winterschlaf verfallen würden. Im Ayurveda wird die zweite Hälfte des Winters als Spätwinter bezeichnet. Um den Körper gesund durch diese Jahreszeit zu bringen und auf den nahenden Frühling vorzubereiten, gibt uns der Ayurveda Empfehlungen an die Hand und zeigt, wie wir uns mit einfachen Mitteln von innen und außen stärken können.

Indischer Chai – Nationalgetränk und Lebenselixier

Duftend, dampfend und brodelnd heiß wird er an jeder Ecke, zu jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem Ort in Indien serviert. Meistens in kleinen Gläsern oder Bechern. Ob in den Straßenküchen Mumbais oder von mobilen Chai-Verkäufern in indischen Zügen – der Geruch von Chai ist allgegenwärtig.

Gesund und fröhlich durch den Winter

Der Winter ist eine Herausforderung für den Körper und den Geist. So braucht das Immunsystem Unterstützung, die Seele einen Ausgleich für das mangelnde Sonnenlicht an den immer dunkleren Tagen. Wir reagieren jedoch sehr unterschiedlich auf das Wetter und die Jahreszeiten. Je nach Dosha-Konstitution haben wir besondere Vorlieben und Abneigungenden klimatischen Verhältnissen gegenüber.

Ayurvedisch leben mit den Jahreszeiten – der Herbst

Die Tage werden merklich kürzer und die Sonne steht nicht mehr so hoch am Himmel, sie vollendet ihren nördlichen Lauf. Nach manch heißem Sommer erfreut uns die morgendliche Frische und Kühle, weil wir noch die aufgestaute sommerliche Hitze in unserem Körper spüren, obwohl die Temperaturen schon gemäßigt sind. Dies ist ein Anzeichen für einen Pitta Überschuss.

Ayurveda-Tipp: Wohltuende Tees im Herbst

Wind, sinkende Temperaturen, kalter Regen und bisweilen auftretende Herbststürme sorgen dafür, dass sich auch in uns die Elemente Luft und Äther, aus denen das Vata-Dosha gebildet wird, erhöhen. Um Vata auszugleichen, verlangt unser Körper im Herbst deswegen nach wärmenden und erdenden Ritualen, nährenden Ölmassagen, Ruhe, Rückzug, Nahrung mit Substanz und warmen Getränken.

Chyavanprash – ein ayurvedisches Amlamus als Energiespender für Herbst und Winter

Chyavanprash ist ein traditionelles ayurvedisches Fruchtmus, um das sich zahlreiche Legenden ranken. Die als eine der berühmtesten geltende, ayurvedische Rezeptur wurde vor über 2.000 Jahren in der Charaka Samhita festgehalten, ein bis heute viel gelesener Ayurveda-Klassiker.

Schonende Kost für ältere Menschen

Der Ayurveda kennt eine Vielzahl von Schonkost-Zubereitungen für verschiedene Krankheitsbilder. Man kann sogar sagen, dass dies eine besondere Spezialität dieses alten Wissens ist. Darüber hinaus wird aber auch bei der normalen Ernährung darauf geachtet, dass sie leicht bekömmlich und gut verdaulich ist. Daher rührt auch die Betonung gekochter Speisen. Lecker und leicht zuzubereiten ist die Kürbissuppe, die auch am Abend...

Grundsätze der ayurvedischen Psychotherapie

Ayurveda ist eine ganzheitliche Heilkunst, die immer Körper, Geist und Seele behandelt, das ist vielen mittlerweile bekannt. Jeder, der eine professionell ausgeführte ayurvedische Massage bekommen hat, weiß, dass sie nicht nur zu körperlichem, sondern auch zu seelischem Wohlbefinden führt. Relativ unbekannt dagegen ist, dass es innerhalb des großen ayurvedischen Behandlungsspektrums auch eine eigene Psychotherapie gibt. Die Seele wird im Ayurveda...

Ayurvedische Gewürzmilch für einen erholsamen Schlaf

Zu jeder Jahreszeit herrschen in unserem Lebensraum, unserer Atmosphäre und auch in uns selbst bestimmte Eigenschaften vor. Wir sind keineswegs getrennt von allem, sondern vielmehr ein Bestandteil der Schöpfung und mit allem eng verwoben.

Tinnitus aus ayurvedischer Sicht behandeln

Tinnitus ist ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt (Zischen, Sausen, Pfeifen, Klingeln und Luftröhrengeräusche), die keine äußere wahrnehmbare Quelle für andere Personen besitzt. Diese akustische Wahrnehmung beruht auf einer Störung der Hörfunktion. Wissenschaftlich gesehen gilt Tinnitus nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Symptom oder Syndrom einer Vorerkrankung. Daher ist die Ursachenfindung ausgesprochen komplex. Etwa 10-20% der Bevölkerung sind...
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