Im Ayurveda schon immer von Bedeutung

Der Darm wurde in der „westlichen“ Wissenschaft noch vor wenigen Jahren als reines Verdauungsorgan betrachtet, das funktionieren muss. Themen wie Verdauung und Stuhlgang
werden noch heute als peinlich empfunden und Probleme auch beim Arzt häufig verschwiegen. Das Ansehen des Darms ist im Vergleich mit anderen Organen wie Herz, Lunge oder Gehirn sehr gering. Bei der Verteilung der Punkte für ein hohes Ansehen hat der Darm im
wahrsten Sinne des Wortes die A****karte gezogen. Dabei ist der Darm mit einer Gesamt-oberfläche von 300 bis 400m² das mit Abstand größte menschliche Organ.

Viele Menschen müssen sich mit Problemen ihres Darms beschäftigen. 20% leiden unter chronischer Obstipation, 10% unter Reizdarmsyndrom. 20% der Kinder und Jugendlichen werden bis zum 15. Lebensjahr wegen rezidivierender Bauchschmerzen beim Kinderarzt vorgestellt. Ca. 400.000 Menschen in Deutschland leiden unter chronisch entzündlichen
Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) und Millionen gehen jährlich wegen akuten Darminfektionen zum Arzt.

Ein gesunder Darm ist mehr als eine funktionierende Verdauung. In östlichen Kulturen und auch im Ayurveda hatte der Darm immer eine zentrale Bedeutung für die menschliche Gesundheit. Neue wissenschaftliche Ergebnisse bestätigen dies. Die Japaner z. B. nennen den Bauch „Hara“, was so viel wie „Zentrum der geistigen und körperlichen Kraft“ bedeutet.

Der Darm / Magen-Darm-Trakt aus ayurvedischer Sicht

Im Ayurveda besitzt der Magen-Darm-Trakt aufgrund seiner vielfältigen und zentralen Funktionen eine besondere Bedeutung für die Gesundheit. Für eine optimale Gesundheit sind neben der richtigen Auswahl der Nahrungsmittel ein guter Transport, eine optimale Auf-spaltung und Resorption (Aufnahme) von Stoffen der Nährstoffe und eine gute Ausscheidung
der Abfallstoffe wesentlich.

Hauptsitze der Doshas im Magen – Darm Trakt

Der obere Magen-Darm-Trakt dient einerseits dem Transport der Nahrung vom Mund bis zum Ende des Dünndarms, andererseits der Aufspaltung (Digestion) und Aufnahme (Resorption) der Nährstoffe über die Darmwand sowie der Trennung der Nährstoffe und Abfallstoffe.

Der Hauptsitz des Kapha-Doshas ist der Magen. Hier ist Kledaka-Kapha (ein Subdosha von Kapha) für die Verflüssigung und Mischung der Nahrung sowie den Schutz der Magenwand zuständig.
Der Hauptsitz des Pitta-Doshas ist der Dünndarm. In diesem Bereich wirkt Pachaka-Pitta (ein
Subdosha des Pitta-Doshas). Pachaka-Pitta und das zentrale Verdaungsfeuer (Jatharagni = Bauchfeuer, Hauptsitz von Agni) können funktionell gleichgesetzt werden. Sie sind verant-wortlich für die Aufspaltung und Aufnahme der Nährstoffe über die Darmwand. Samana-Vata (ein Subdosha des Vata-Doshas) unterstützt diesen Prozess durch Steuerung der Bewegung
des Darms (Peristaltik) sowie Steuerung der Sekretion der Verdauungssäfte (aus moderner Sicht z. B. der Pankreasenzyme) und verdauungssteuernden Hormonen (aus moderner Sicht z. B. Cholezystokinin = ein Peptidhormon des Magen-Darm-Trakts).

Der Hauptsitz des Vata-Doshas ist der Dickdarm. Hier werden nicht verdauliche Substanzen (beim Menschen z. B. Zellulose) und Abfallprodukte sowie bei Bedarf auch Ama (Toxine) transportiert und ausgeschieden. Flüssigkeit wird rückresorbiert. Gesteuert wird dieser Prozess durch Apana-Vata (Subdosha des Vata-Doshas).

Einflüsse auf die Verdauung und die Folgen aus ayurvedischer Sicht

Eine gute und gesunde Verdauung ist primär abhängig von der richtigen Nahrung (siehe Seite 28). Ohne eine vollwertige, konstitutionsangepasste Ernährung ist eine gesunde Verdauung nicht möglich.

Schlechte Nahrung, falsche Ernährung, schlechte Lebensgewohnheiten (z. B. Bewegungs-mangel, ungenügendes Stressmanagement, fehlende Entspannung, ungünstiges Arbeits-umfeld) führen zu einem Ungleichgewicht bzw. Störung der Doshas. Der Transport, die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen sind dann beeinträchtigt. Hält die Störung länger an, entsteht Ama (siehe Seite 26).

Pathologische Agni-Zustände

Ist das Vata-Dosha gestört, arbeitet Agni unregelmäßig. Folgen davon können Oberbauch-beschwerden, Darmkrämpfe, Blähungen und Obstipation sein.
Ist das Kapha-Dosha gestört, arbeitet Agni zu schwach. Folgen können Appetitlosigkeit,
Schweregefühl, Aufstoßen, große und übelriechende Stuhlmengen sowie seltene Stuhlent-leerung sein.
Durch ein gestörtes Pitta-Dosha übermäßig arbeitendes Agni ist sehr selten.

Das Konzept von Ama

Aus ayurvedischer Sicht

In jedem Fall eines pathologischen Agni-Zustandes, insbesondere bei zu schwachem Agni, entstehen pathologische, toxische Stoffwechselprodukte, die im Ayurveda als Ama be-zeichnet werden. Das gesamte Konzept von Ama ist sehr komplex und wird auch kontrovers diskutiert.

Sammelt sich Ama an, verschlechtert dies die Funktion von Agni. Das aber beeinträchtigt die Funktion aller Stoffwechselprozesse sowie den Gewebeaufbau im Körper immer weiter. Wird Ama nicht beseitigt, beginnt somit ein Teufelskreis.
Viele schwerwiegende Erkrankungen sind mit verursacht durch Ama. Ein typisches Krankheits-bild ist Amavata, das mit einer rheumatoiden Arthritis gleichgesetzt werden kann.

Typische Ama-Symptome sind:

  • Verdauungsstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Schweregefühl
  • Antriebslosigkeit, Trägheit
  • Unwohlsein
  • Benommenheit
  • Steifigkeit
  • schlechter Geruch der Ausscheidungen
  • Zungenbelag

Agni schwächende und Ama fördernde Faktoren sind:

  • falsche Ernährung
  • fehlende oder unpassende Bewegung
  • ungenügende Entspannung
  • schlechtes Stressmanagement
  • Unterdrücken der natürlichen Bedürfnisse
  • langes Wachbleiben
  • starkes Übergewicht

Aus westlicher Sicht

Die Diskussion des Konzeptes von Ama aus westlicher, wissenschaftlicher Sicht ist meines Erachtens durchaus möglich und auch sinnvoll. Sie eröffnet eine „andere“, umfassendere und ganzheitliche Sichtweise auf die Funktion des Magen-Darm-Traktes.
Aus westlicher Sicht kann Ama als Toxin, welches von außen zugeführt wird oder im Körper entsteht, verstanden werden.

Beispiele für „Toxine“, die von außen zugeführt werden:

  • schlechte Nahrungsmittel wie fettes Schweinefleisch, konservierte Nahrung, etc.
  • Nikotin
  • zu viel Alkohol
  • unnötige Medikamente
  • Drogen

Beispiele für „Toxine“, die im Körper entstehen:

  • freie Radikale, die z. B. durch Stress, schlechte Verdauung, qualitativ minderwertige Nahrungsmittel und falsche Ernährung entstehen
  • zu hoher Blutzucker (bei Typ-2-Diabetes)
  • zu hohe Blutfette
  • zu hohe Harnsäure (bei Gicht)
  • Ammoniak bei chronischer Obstipation (Ammoniak schädigt insbesondere Nerven und Gehirn), ungenügende Verdauung, Leberschaden

Bemerkung zu freien Radikalen:

Freie Radikale sind sehr aggressive Moleküle, die Zellwände, Entgiftungsmechanismen von Zellen, Zellkerne und auch die DNA der Zellkerne schädigen können. Sie sind beteiligt, bzw. die Beteiligung wird diskutiert, an der Entstehung schwerer und chronischer Krankheiten, z. B. der Gelenke (rheumatische Erkrankungen), der Abwehr (Autoimmunerkrankungen), des Auges (grauer Star), aber auch bei Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose), chronisch entzündlichen
Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn) und Gehirn abbauenden Erkrankungen (z. B. Altersdemenz). Auch bei verschiedenen Krebsformen werden freie Radikale als eine der Ursachen angenommen. Da der Dickdarmkrebs (kolorektales Karzinom) mit 70.000 Neuer-krankungen pro Jahr sehr häufig ist, sollen die Risikofaktoren hier extra besprochen werden.

Risikofaktoren für die Entstehung von Dickdarmkrebs (westliche Sichtweise):

  • gemüsearme, obstarme, fettreiche Kost mit viel „rotem Fleisch“ (Schwein und Rind)
  • schlechte Nahrungsmittel (nach der World Health Organisation: verarbeitetes Schweine oder Rindfleisch = Wurstwaren)
  • zu wenig Faserstoffe in der Nahrung (nicht „Ballast-Stoffe“, denn Ballast braucht kein Mensch!)
  • Typ-2-Diabetes (aufgrund der ungesunden Lebensweise)
  • Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum
  • erbliche Disposition inkl. familiäre Polyposis (Polypenerkrankungen, 5 % bis 8 % der Darmkrebsfälle)
  • familiär gehäufter Darmkrebs (20 % bis 25 % der Darmkrebsfälle)
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Weitere Risikofaktoren aus ayurvedischer Sicht:

  • schlechtes Agni mit allen Ursachen und Folgen Ansammlung von Ama
  • chronische Obstipation

Zusammengefasst sind maximal ein Drittel der Darmkrebsfälle familiär oder erblich bedingt. Das heißt zwei Drittel der Fälle könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.

Eine gesunde Lebensweise nach Ayurveda umfasst:

  • die richtige, konstitutionsangepasste Ernährung
  • die richtige Bewegung
  • die richtige Atmung
  • die richtige Entspannung

Es gibt keine Tricks. Kein Kügelchen und kein Medikament können diese Faktoren ersetzen!

Eckpunkte einer Darm- /Menschengerechten Ernährung

An dieser Stelle müssen wir uns die Frage stellen: Was verdaut der Mensch und was nicht oder nur schlecht? Mit dieser Frage beschäftigen sich westliche Ernährungsberater
und auch Ärzte viel zu selten.
Menschen haben einen Magen-Darm-Trakt, der dem eines Menschenaffen ähnelt. Wir sind keine Raubtiere (fressen und verdauen rohes Fleisch) und auch keine Pflanzenfresser (Pferde z. B. können Zellulose verdauen). Die Ayurvedagelehrten haben aus tausenden von Jahren andauernden Beobachtungen die richtigen Schlüsse gezogen.

Zwölf Punkte einer Darm- / Menschengerechten Ernährung

  1. Obst kann in der Regel problemlos verdaut werden.
  2. Gemüse und Getreide müssen zubereitet (gekocht) werden.
  3. Die Hauptbestandteile der Nahrung sollen Obst, gekochtes Gemüse und Getreidespeisen
    sein.
  4. Fett ist wichtig, soll aber je nach Konstitutionstyp in Form von guten Ölen und (außer beim Vata-Typ) in eher geringen Mengen gegessen werden.
  5. Fleisch und Fisch sind in der Regel nicht lebensnotwendig und sollen zubereitet (gekocht, gebraten) werden.
  6. Ungünstige Kombinationen (z. B. Milchprodukte kombiniert mit Fleisch bzw. Fisch) sollten vermieden werden.
  7. Gewürze und Kräuter können das Verdauungsfeuer nach Bedarf verbessern und regulieren bzw. erhöhen.
  8. Die Nahrung soll der Konstitution angepasst werden.
  9. Die Nahrung soll frisch zubereitet werden.
  10. Zum Essen sollen kalte Getränke vermieden werden.
  11. Man sollte essen, wenn man hungrig ist und nur so viel, dass der Hunger gestillt wird, d. h. man sollte sich nicht überessen.
  12. Ein gut gelaunter Koch kocht gutes Essen.

Darm und Immunsystem

Bereits den Ayurvedagelehrten war bekannt, dass die richtige Ernährung und ein gutes Verdauungsfeuer (Agni) Voraussetzungen für gute Körpergewebe, Lebenskraft und ein gutes Immunsystem sind. Die vielfältigen Erkenntnisse der modernen Wissenschaft können hier nur sehr verkürzt wiedergegeben werden. Wie wir heute wissen, ist der größte Arbeitsplatz unseres Immunsystems der Darm. Hier werden Immunzellen geprägt und lernen, die „guten“ Darmbakterien von „bösen“ Krankheitserregern zu unterscheiden. Für die Art unserer Darm- bewohner sind wir dabei größtenteils selbst verantwortlich – durch unsere Lebensweise und insbesondere durch unsere Ernährung. Wir sollten zu unseren nützlichen Darmbakterien
freundlich sein. Sie sind beteiligt an der Prägung des Immunsystems, produzieren Vitamine wie Biotin und Vitamin B1, beeinflussen den Stoffwechsel, den Appetit und können hohe Cholesterinspiegel senken. Und gemeinsam mit unserem Immunsystem schützen sie uns vor der Besiedlung des Darms mit Krankheitserregern.

Signalstoffe der Darmbakterien können auch an anderen Geweben und Organen wie Fett- gewebe, Leber, Schilddrüse etc. andocken und deren Funktion beeinflussen. Bakterielle Entzündungsstoffe z. B. können im ungünstigen Fall (schlechte Darmflora und fettes Essen) dem Körper eine subklinische Entzündung anzeigen und über die Beeinflussung von Leber und
Fettgewebe für eine erhöhte Fettspeicherung sorgen und damit dick machen.

Letztlich können unsere Darmbakterien auch Stoffe produzieren, die ins Gehirn gelangen und damit Stimmungen beeinflussen. Damit sind wir beim nächsten Punkt.

Darm, Psyche und Gehirn

Darmbakterien können die Aminosäuren Tyrosin und Tryptophan produzieren. Diese werden im Gehirn zu Serotonin und Dopamin (beides sogenannte „Glückshormone“) umgewandelt. Dopamin wird im Belohnungszentrum ausgeschüttet und führt zu Wohlbefinden. Genügend Serotonin führt zu Zufriedenheit und auch Schläfrigkeit, zu wenig Serotonin zu Depressionen.

Fest steht weiterhin, dass Gehirn und Darm miteinander kommunizieren, und zwar über das autonome Nervensystem, das enterale Nervensystem, das neuroendokrine System und das Immunsystem.

Die Bakterien könnten z. B. mit Signalstoffen den Vagusnerv aktivieren, der den Darm mit dem Gehirn verbindet, oder sie können, wie oben beschrieben, über Signalstoffe das Immun-system beeinflussen. So ist verständlich, dass Entzündungsreaktionen des Darms mit Ängstlichkeit und depressivem Verhalten verknüpft sind. Dies gilt für leichte Entzündungen, wie sie bei schlechter Darmflora (verursacht z. B. durch falsche Ernährung) und auch bei chronischer Verstopfung zu beobachten sind. Es gilt aber ebenso für schwere Entzündungen des Darms wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

„Aus dem Bauch heraus entscheiden“

Im Darm befindet sich ein Netz mit ca. 100 Millionen Nervenzellen, das sogenannte enterale
Nervensystem. Dieses Netz an Nervenzellen wird häufig als „Bauchhirn“ bezeichnet. Es ist von der Evolution her wesentlich älter als das Gehirn, dem Gehirn neurochemisch aber sehr ähnlich. Zelltypen, Botenstoffe und Rezeptoren sind im Wesentlichen gleich. Das Bauchhirn arbeitet wie das „Kopfhirn“ autonom. Es regelt den Transport der Nahrung, den Verdauungs-prozess und trifft alle für den Darm wichtigen Entscheidungen selbstständig. Der Darm kommuniziert dabei über das enterale Nervensystem mit dem Gehirn im Kopf. So kann man „ein flaues Gefühl im Magen haben“. Im Ayurveda waren Darm, Gehirn und Psyche theo-retisch und auch praktisch schon immer verknüpft. Hier möchte ich abschließend einige Punkte nennen:

  • Es gibt bestimmte Regeln für eine richtige und konstitutionsangepasste Ernährung.
  • Die Nahrung wirkt sich auf das psychische Befinden aus.
  • Ein Hauptaugenmerk ist darauf zu richten, dass das Vata-Dosha in der Balance bleibt, da
    es mit seinen wichtigen Funktionen der Steuerung und Bewegung sowie seinem Hauptsitz
    im Dickdarm bei der Gesunderhaltung des Darms eine entscheidende Rolle spielt.
  • Es gibt gängige Vata-Probleme, die typischerweise Gehirn, Psyche und Darm betreffen und
    nicht selten gleichzeitig auftreten. Dazu zählen z.B. Verstopfung, Blähungen, Schmerzen,
    Angstzustände und Depressionen.

Hier noch eine kleine Auswahl der Heilpflanzen, die die Gesundheit des Darmes erhalten oder verbessern können:

Zehn Heilpflanzen und Kombinationspräpertate für den Darm:

  • Asparagus racemosus (Shatavari) Schleimhautschutz, appetitanregend
  • Ferula assa-foetida (Hing) reguliert Vata, bei Bauchschmerzen und Blähungen
    empfehlenswert, krampflösend
  • Boswellia serrata (Shallaki) im Westen eingesetzt bei entzündlichen Darmstörungen
  • Curcuma longa (Haridra) Agni anregend, appetitanregend, regt den Gallefluss an,
    beseitigt Ama
  • Emblica officinalis (Amalaki/Amla) bei Pitta-Störungen des Magen-Darm-Traktes, appetit-anregend
  • Fenchelsamen (Misreya) entkrampfend, gegen Magenübersäuerung, Ama senkend
  • Zingiber officinale (Ingwer/Shunthi) Agni anregend, krampflösend, beseitigt Ama
  • Coriandrum sativum (Koriander/Dhanyaka) entkrampfend, gegen Magenüber-säuerung, verdauungsfördernd
  • Trikatu stark Agni anregend, beseitigt Ama
  • Triphala verdauungsfördernd, abführend, reinigt die Srotas

Ich denke, Sie sehen Ihren Darm jetzt mit anderen Augen. Vielleicht erkennen Sie in ihm sogar den Star unter den Organen. Behandeln Sie ihn gut. Er wird es Ihnen danken, intensiv für Sie arbeiten und damit für eine gute Immunität sowie stabile körperliche und geistige Kraft sorgen.

Denken Sie daran:

Das Leben ist zu kurz, um schlechte Nahrung zu essen und billigen Wein zu trinken.

Erschienen im Ayurveda Journal 51

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Dr. Detlef Grunert

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Ayurveda-Spezialist (SEVA). Schwerpunkte seiner Tätigkeit: Präventivmedizin, Ayurveda, Sportmedizin, Asthma bronchiale, Allergien und Ultraschalldiagnostik. Hält Vorträge und Seminare zu den Themen Ayurveda, gesundheitsorientierter Sport, gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise und Stressmanagement. Aktiver Ausdauersportler und langjähriger Yoga-Ausübender.