Manjistha und Nim

Manjistha (Latein Rubia cordifolia) ist bei uns unter dem Namen Färberwurzel bekannt. Früher wurde es zum Färben von Stoffen verwendet, daher der Name. In der Ayurveda-Medizin wird die getrocknete Wurzel als Dekokt und Pulver verwendet. Die Wurzel verringert das Pitta und Kapha Dosha, ist bitter, herb und süß im Geschmack (Rasa). Die Potenz (Virya) ist erhitzend. Manjistha ist eine der...

Sommer-Gewürze

Alle Gewürze mit einem süßen und bitteren Geschmack (Rasa) und kühlender Wirkung (Virya) sind im Sommer besonders empfehlenswert. Hierzu werden in den klassischen Schriften vor allem der grüne Karda-mom, Fenchel sowie Koriandersamen und -kraut erwähnt: Kardamom Kardamom nimmt mit seiner kühlenden Wirkung und seinem scharfen, bitteren und süßen Geschmack eine Sonderstellung in der Ayurveda-Küche ein. Er reduziert Pitta, stärkt Agni und...

Amalaki – Emblica officinalis

Die Amalakifrucht (Sanskrit) mit dem lateinischen Namen Phyllantus emblica oder Emblica officinalis wird im Hindi kurz Amla genannt. Die hellgrüne bis blassgelbe Frucht mit ihrer dünnen durchscheinenden Haut wächst an einem akazienähnlichen Laubbaum von 9 bis 25 m Höhe, den man in den flachen Ebenen und niederen Gebirgsgegenden des gesamten indischen Subkontinents findet. Obwohl der ganze Amlabaum Verwendung findet, steht...

Guggulu – Commiphora mukul

Guggulu (Botanischer Name: Commiphora mukul, deutsch: Indische Myrrhe) besitzt im Ayurveda eine lange Tradition. Sein Harz wurde zu unterschiedlichen Behandlungszwecken verwendet, von der Arthritis über Hautentzündungen und Knochenentzündungen bis zu Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht. In klassischen Ayurveda-Schriften wie dem Sushruta Samhita wird regelrecht von der Myrrhepflanze geschwärmt. Und jüngere Forschungsberichte belegen, dass sie auch aus Sicht der wissenschaftlichen Medizin viel zu...

Ashoka

Bereits der Name klingt anmutig: Ashoka bedeutet auf sanskrit „Frei von Sorge“. Noch heute wird dieser für Hindus und Buddhisten heilige Baum von indischen Frauen angerufen, um von Sorgen zu befreien. Denn die göttliche Sita fand Zuflucht unter ihm als der Dämon Ravana sie im großen Epos Ramayana gefangen hielt. Sich gänzlich von Sorgen zu befreien, vermochte der Buddha, der unter diesem...
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