Gewürzkunde

Gewürze sind für den Koch das, was für einen Maler die Farben sind, mit denen er ein schönes Bild malen will. Mit diesem Satz beginne ich gerne bei Ayurveda-Kochkursen und Köche-Ausbildungen den Teil, bei dem es um die Ver­wendung von Gewürzen geht. Damit will ich die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie man Gerichte durch die Verwendung von Gewürzen geschmacklich und wirkspezifisch...

Die Kichererbse

Zwei Sorten sind bekannt: die runzeligen etwas kleineren Samen aus Indien und die rundlichen größeren beigegelben Samen aus dem Mittelmeerraum.Die eiweißreichen Samen enthalten wenig Fett, rund 20 % Eiweiß, 40 % Kohlenhydrate und etwa 12 % Ballaststoffe, viel Lysin, Vitamin B1, B6 und Folsäure. An Mineralien enthält sie viel Magnesium, Eisen und Zink. Die Kichererbse ist eine der ältesten...

Kleine Kümmelkunde

Kümmel wird wegen seiner stark Vata-reduzierenden Eigenschaften gerne benutzt - z. B. zu blähenden Hülsenfrüchten oder allen Kohlsorten. Der hohe Anteil an ätherischen Ölen ist der Grund für die appetitanregende Qualität. Irreführenderweise werden für verschiedene Kümmelarten häufig andere Bezeichnungen benutzt - z. B. Liebstöckelsamen, Selleriesamen oder Zwiebelsamen. Das Aroma aller Kümmelarten wird in der Regel durch trockenes Rösten oder Braten...

Ashwagandha – Withania somnifera

Ashwagandha – lat.: Withania somnifera Ashwagandha heißt so viel wie „Geruch des Pferdes“ und weist auf seine stärkende Wirkung hin. Im Deutschen wird Ashwagandha häufig als Schlafbeere bezeichnet. Ein schlaffördernder Einfluss ist hieraus abzuleiten. Ashwagandha ist eines der am häufigsten verwendeten Mittel in der ayurvedischen Kräuterkunde (Dravyaguna). Die Wirkung auf die Doshas ist Vata und Kapha beruhigend. Zwei Varianten von Ashwagandha Von...

Arjuna

Das Herz gilt seit jeher in allen Kulturen als lebensspendendes Vitalorgan und gleichzeitig als Träger von Emotionen. Im Ayurveda stellt das Herz den Sitz der berühmten 8 Tropfen der Vitalessenz Ojas dar, die den Körper stärkt und wärmt, Krankheit verhindert und somit für die Dauer der Lebensspanne verantwortlich ist. Das Herz ist zudem Sitz des Bewusstseins, der Erkenntnis und geistiger...

Agni Plus

Ein wichtiges Kriterium, das die ayurvedische Ernährung von den herkömmlichen Empfehlungen unterscheidet, ist die Bedeutung, die einem effizienten Stoffwechsel zukommt. Die Kraft, mit der unsere individuelle Verdauung funktioniert, nennt man im Ayurveda Agni. Wenn Agni stark und gesund ist, wird die aufgenommene Nahrung vollständig abgebaut und nährt uns auf ihrem Weg durch die Körpergewebe, um letztlich für uns Ojas,...

Die Königsfrüchte des Ayurveda

Triphala ist eine Kombination aus drei Myrobalanfrüchten ( Haritaki, Amalaki und Bibhitaki ). Der erste Bestandteil, der auch die Basis für Triphala bildet, ist: Haritaki Botanischer Name: Terminalia chebula, deutscher Name: schwarzbrauner Myrobalanenbaum. Haritaki ist in allen ayurvedischen Textbüchern erwähnt. Charaka geht soweit, dass er sagt, dass diese Frucht genauso nährend und nützlich sei, wie die Muttermilch. Haritaki ist ein `Yogavahini...

Guduchi – Tinospora cordifolia

Im Sanskrit gibt es verschiedene Bezeichnungen für diese besondere Pflanze – Guduchi, Madhuparni, Amrita, Kundalini, Tantrika oder Chakralak-shanika. Die Namen bezeichnen unterschiedliche Wirkaspekte oder Formen der Pflanze. Die schönste Bezeichnung für die unscheinbar wirkende Pflanze ist Amrita. Amrita heißt übersetzt: Nektar. Amrita hat eine verjüngende Wirkung Die Gewebe werden durch diese Pflanze gereinigt, gekräftigt und dadurch verjüngt. Diese Bezeichnung schließt Jugend,...

Gewürzmischungen

Gewürze sind seit alters her eine Kostbarkeit. Sie bereichern das Essen, machen es schmackhaft und haben sogar noch einen gesundheitlichen Nebeneffekt. Viele wirken direkt auf unsere Organe: Gelbwurz auf Leber, Blut und Haut; Kreuzkümmel, Nelken oder Koriander regen die Verdauungssäfte an (sorgen damit für eine bessere Verstoffwechselung der Nahrung); Petersilie stärkt die Nieren; Fenchel verringert Blähungen; Basilikum ist gut...

Herbst-Gewürze

In unseren Breitengraden erleben wir den Herbst als eine Jahreszeit, in der die Wetterverhältnisse sehr wechselhaft sind. Wind und Kälte (Eigenschaften von Vata) wechseln sich ab bzw. ergänzen sich mit Regen und hoher Luftfeuchtigkeit (Eigenschaften von Kapha). Ab und zu kommt sogar die noch schwach wärmende Sonne zum Vorschein. Unser Körper ist in dieser Zeit der Umstellung durch die...
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