Das Angebot an Kosmetikprodukten, die sich am Trend zur Natürlichkeit orientieren, ist mittlerweile fast unüberschaubar groß. Selbst konventionelle Kosmetik wird heutzutage oft als Naturkosmetik bezeichnet, wenn der chemischen Basis nur ein paar Tropfen Pflanzenextrakte oder pflanzliche Öle beigemengt werden. Um den Markt überschaubarer zu machen und dem Verbraucher eine Hilfestellung zu bieten, wurden vom BDIH (Verband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen) Richtlinien geschaffen, die streng reglementieren, welche Inhaltsstoffe und Verarbeitungsschritte für “Kontrollierte Natur-Kosmetik” zugelassen sind.

“Kontrollierte Natur-Kosmetik” beruht auf einem ganzheitlichen Ansatz:

Herkunft und Auswahl der eingesetzten Rohstoffe, soweit möglich aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), schonende Verarbeitung, konsequente Beachtung des Tierversuchsverbots bei der Entwicklung und Herstellung der Produkte, umweltfreundliche Verpackung. Auch die Beziehungen der beteiligten Menschen untereinander und zur Natur stehen hier im Mittelpunkt.

Die Hersteller der Produkte, die mit dem BDIH-Prüfzeichen “Kontrollierte Natur-Kosmetik” ausgezeichnet sind, stellen bei der Produktent-wicklung höchste Ansprüche an moderne, natürliche und besonders hautverträgliche Pflege.

Der behutsame Umgang mit pflanzlichen Wirk- und Pflegestoffen und die Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse stehen für innovative, pflegende und schützende Produkte, die Natürlichkeit Tag für Tag erlebbar machen. Produkte mit dem Prüfzeichen “Kontrollierte Natur-Kosmetik” verwenden natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte und Blütenwässer oder ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder Wildsammlung.

Neben der sorgfältigen Auswahl der eingesetzten pflanzlichen Rohstoffe spielen die ökologische Verträglichkeit jedes Produktes, also umwelt- und ressourcenschonende Herstellungsverfahren, die optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen sowie der sparsame Einsatz recycelbarer Verpackungsmaterialien eine wichtige Rolle.

Ayurveda Journal 8 · Seite 7