Die Kulturen der fernöstlichen Länder haben uns Europäern viel voraus. Das Wissen um die Geheimnisse des inneren Gleichgewichts hat eine lange Tradition und ist der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben – Ayurveda bietet ein Stückchen Himmel auf Erden, eine kleine Oase in dieser schnelllebigen Welt. Ganz besonders im „Ursprungsland“ Indien und auch in Sri Lanka lassen sich Ayurveda-Kuren voll und ganz genießen.

Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda, die nicht die Krankheit, sondern den Menschen, als Einheit von Körper, Geist und Seele, in den Mittelpunkt stellt, vereint individuelle Gesundheitsangebote, Entschlackung, Entgiftung und traditionelle Naturheilverfahren.

Die älteste Heilkunst der Menschheit kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Schon vor vielen tausend Jahren wussten die alten Inder, dass sich eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie auf die für die menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte auswirkt. Dadurch erfüllt Ayurveda den bekannten ganzheitlichen Anspruch.

Die genaue Beobachtung der Natur, die innere Erkenntnis und die sanften Naturheilmethoden, die das Immunsystem und die Abwehrkräfte stärken, das allgemeine Wohlbefinden steigern, zur Regeneration, Vitalität, Verjüngung und zur Verzögerung des Alterungsprozesses beitragen, vereinigen sich im Ayurveda.

Die „Wissenschaft vom Leben“ ist mehr als nur eine Heilkunst für erkrankte Menschen. Das Ziel, früher wie auch heute, besteht darin, Körper und Bewusstsein in ein Gleichgewicht zu bringen und dadurch höchste Lebensqualität und ein längeres, erfülltes Leben zu bescheren.

Medizinischer Ayurveda

Im Vergleich zur allgemeinen Wellness ist Ayurveda umfassender; denn er ist auf mehr als kurze Entspannung aus. Der Original-Ayurveda wird zudem durch Tees, Kräutermedizin, meist aus eigener Herstellung, und eine Umstellung der Ernährung begleitet. Ayurveda ist ganzheitlich und nachhaltig, während Wellness primär zur momentanen körperlichen Entspannung verhilft.

Fachorganisation sichert Qualität

Ayurveda erfreut sich in den letzten Jahren in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Über 40.000 Deutsche haben bislang solch einen ganzheitlichen Therapieansatz durchgeführt. Zum einen ist Ayurveda so beliebt, weil es einen neuen Zustand von Vitalität, Leistungsfrische und Lebensfreude bringt. Zum anderen aber auch, weil alle Behandlungen in absoluter Ruhe durchgeführt werden und einen Zustand tiefster Entspannung für Körper und Seele garantieren.

Ist der Organismus erst mal entspannt und gereinigt, greifen auch weitere Therapieformen besser. Die Selbstheilungskräfte sind anschließend deutlich aktiviert und wirken zudem noch präventiv gegen andere Erkrankungen.

Wichtig bei steigender Beliebtheit sind Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung – genau deshalb wurde der „All India Ayurvedic Congress“ ins Leben gerufen. Der „All India Ayurvedic Congress“, ein Zusammenschluss von mehr als 300.000 indischen Ayurveda-Ärzten vergleichbar mit der deutschen Bundesärztekammer, ist die Standesorganisation und höchste Instanz des Ayurveda in Indien.

Studierte Ayurveda-Ärzte

Auf Grund der wachsenden Anerkennung und Nachfrage vermehrte sich das Angebot ayurvedischer Zentren drastisch. Dem Laien fällt es daher zunehmend schwer, kompetente und seriöse Einrichtungen von anderen zu unterscheiden.

In Indien und Sri Lanka müssen Ayurveda-Ärzte, ebenso wie westlich ausgebildete Mediziner, fünfeinhalb Jahre studieren und danach ein Staatsexamen in ayurvedischer Heilkunst ablegen. Ayurveda ist ein eigener, vollständiger Studiengang und wird an vielen indischen und srilankischen Universitäten gelehrt. Grundlage des Studiums sind die Jahrtausende alten traditionellen Schriften Viele Ayurvedaärzte kommen aus Arztfamilien, in denen ayurvedisches Wissen und Erfahrung über Generationen weitergegeben wurde.

Der optimale Ablauf

Für einen Ayurveda-Arzt ist es wichtig zu wissen, welche Doshas in welcher Konstitution bei einem Menschen vorherrschen, weil viele Behandlungen davon abhängen. Der Arzt stellt mittels der Pulsdiagnose das aktuelle Verhältnis der Doshas zueinander fest. Die Diagnose wird immer am Patienten als Ganzes durchgeführt. Dazu gehören eine generelle körperliche Untersuchung mit Informationen über den Körperbau, Gewohnheiten, Ernährung und Vorlieben, Puls- und Urinuntersuchungen sowie eine Prüfung der Zunge und Augen, ganz egal, wo der Schmerz beispielsweise sitzt. Danach erfolgen präzise zugeschnittene Ayurveda-Behandlungen wie vierhändige Synchron-Öl-Massagen, Kräuterdampfbäder oder der Stirn-Ölguss.

Indikationen für Ayurveda-Kuren

Indikationen für eine Ayurveda-Kur in Indien und Sri Lanka sind im Allgemeinen Erkrankungen der Atemwege, Herz, Kreislauf, Nieren, Harnwege, des Bewegungsapparates, Rheuma, der Haut, Hormon-Beschwerden, hoher Blutdruck, Allergien und Verdauungsprobleme. Kurreisende berichten, dass Ayurveda auch ideal bei Burnout und Aging, Stress, Tinitus und Schlaflosigkeit hilft. Gute Erfolge wurden zudem auch bei Parkinson und Multiple Sklerose verzeichnet. Eine Ayurveda-Kur im Ursprungsland Indien oder Sri Lanka – das klingt nach Wohlbefinden und Verwöhnt-werden, jedoch sollte man auch ein gewisses Maß an Selbstdisziplin mitbringen.

Ayurveda-Kur in Indien oder Sri Lanka?

In Sri Lanka und Indien wird vielerorts deutsch gesprochen; denn die erfahrenen Ayurveda-Zentren sind auf deutsche Kurreisende eingestellt und bestens vorbereitet. Sie verfügen in den meisten Fällen über deutschsprachige Übersetzer und Ärzte sind gerne bereit, Gästen die Hintergründe therapeutischer Maßnahmen zu erläutern.

Indien ist ein sehr großes Land voller Gegensätze. Jeder Ort hat seine Kultur, Vegetation und Klimazonen. Kerala im Süden Indiens, auch „Gottes eigenes Land“ genannt, ist die Ayurveda Hochburg mit einer eigenen Ayurveda-Zertifizierung , dem „Green Leaf“. Indien macht es leicht, den Alltag schnell hinter sich zu lassen: Atemberaubende Wasserfälle, kilometerlange Sandstrände, die Backwaters und unberührte Naturschutzgebiete zeigen die landschaftliche Schönheit Indiens auf. Ein Aufenthalt in Indien ist zum Verlieben schön. Schon der Dichter Hermann Hesse beschreibt Indien als das „Sehnsuchtsland“.

Aber auch Sri Lanka bietet einige der besten Ayurveda-Resorts. Dort ist es mit durchschnittlich 26°C und milden Meeresbriesen angenehm warm. In den Reisemonaten November bis April herrscht Hochsaison für Ayurveda. Preisgünstige Ayurvedakuren werden in der Nachsaison von Mai bis Oktober angeboten. Sri Lanka ist ein absolutes Paradies auf Erden. Die üppige Flora und Fauna, die faszinierenden Landschaften, die kilometerlangen palmengesäumten Traumstrände und die mehr als 2.000 Jahre alten Bauten sind von einmaliger Schönheit.

In beiden Ländern wird Fachkompetenz und ein um- fangreiches Ayurveda-Programm geboten. Zudem bieten beide Reiseziele herzlichste Gastfreundlichkeit.

Ein Beispiel

Die Barberyn Ayurveda Resorts in Sri Lanka sind bekannt für höchste Ansprüche und wurden schon mehrfach ausgezeichnet: In den Jahren 2008 und 2010 mit dem „Sri Lanka Presidential Award“ im Bereich Ayurveda, ebenfalls 2008 mit der Auszeichnung „Herausragende Pionierarbeit im Ayurveda-Tourismus“ und nochmals 2010 mit dem Health & Wellness Award als „Best Ayurveda Resort“.

Die Resorts zeigen mannigfaltige Ansätze auf, um Entspannung und Wohlbefinden für Körper und Geist zu finden. Eine Ayurveda-Kur in den Barberyn Resorts Weligama und Beruwela umfasst eine kompetente fachärztliche Betreuung aus Ayurveda- und westlichen Ärzten, ein fachkundiges Ayurveda-Team, professionelle, traditionelle ayurvedische Anwendungen mit Ölen und Tees aus eigener Herstellung, ein umfassendes Ernährungsprogramm betreut von Ernährungsexperten sowie Yoga und Meditation.

Die Zusammenstellung eines individuellen Ayurveda-Programms für jeden Kurgast ist eine Selbstverständlichkeit.

Stiftung Sahana Sri Lanka

Die Barberyn Ayurveda Resorts in Beruwela und Weligama in Sri Lanka haben die bemerkenswerte Stiftung Sahana Sri Lanka ins Leben gerufen. Das Wort „Sahana” bedeutet „Mitfühlende Hilfe” und genau das ist es, was die Stiftung den Einheimischen schenkt – Hilfe genau dort, wo sie am dringendsten benötigt wird. Es ist FIT Reisen ein Anliegen, die Sahana Sri Lanka Stiftung zu unterstützen: Für jede Buchung einer Ayurveda-Reise spendet FIT Reisen € 50 an die Stiftung.

Sahana Sri Lanka ist eine gemeinnützige Stiftung, die nach dem Sri Lanka Companies Act No 17 von 1982 gültig und anerkannt ist und nach dem Tsunami im Dezember 2004 von den Barberyn Ayurveda Resorts gegründet wurde. Seit 2005 ermöglicht die Stiftung vielen Kindern in Beruwela und Weligama eine angemessene Schulbildung, baut und renoviert Schulen und Krankenhäuser, versorgt Schulkinder mit Mahlzeiten, vergibt Stipendien und lehrt Frauen in handwerklichen Berufen. Zudem setzt Sahana Sri Lanka sich für den Erhalt traditioneller ayurvedischer Lehren ein.

Vorbildlich: 100% der Spendengelder kommen den Bedürftigen zu Gute, denn die Hotelgruppe übernimmt sämtliche Administrations- und Personalkosten! Selbstverständlich können Sie auch unabhängig von einer Buchung spenden:

Empfänger: Fitreisen für Sahana-Stiftung
Bank: Commerzbank Frankfurt
Kto.: 230 082 500 BLZ: 500 800 00
Betreff: Spende für Sahana-Stiftung
Ayurveda Journal 30 · Seite 7 – 9

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Claudia Wagner
Claudia Wagner, Geschäftsführung FIT Reisen, Studium BWL/Touristik an der Fachhochschule Worms 1979-1982, 1982 Abschluss als Dipl.-Betriebswirt FH, 1982 Start bei FIT Reisen als Destinationsmanager, 1989 Erteilung der Prokura, 1993 Ernennung zur Geschäftsführung. Pionierin der Ayurvedaqualifizierung für den deutschen Markt. Produkt und Marketing Coach für hochwertige Health- und Wellnesshotels, Spezialbereiche: Yoga, Meditation, Jin Shin Jyutsu, Thalasso, Bewegung, Nutrition und Detox, Traditionelle Asiatische und Europäische Heilweisen.