Wir haben Sie gefragt und knapp 3.000 Leserinnen und Leser haben geantwortet.

In 2018 haben wir eine umfangreiche Online-Umfrage unter unseren Leserinnen und Lesern gestartet. Wir wollten wissen, welche Themen auf Interesse stoßen, wo Informationsbedarf liegt und wie der Ayurveda in Deutschland von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Die große und positive Resonanz hat uns überrascht und interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Die wichtigsten möchten wir mit Ihnen teilen.

Teilnehmer der Umfrage

2910 Teilnehmer
2.910 Leserinnen und Leser haben geantwortet und Ihre Meinung geäußert.

90% Frauen
90% der Teilnehmer waren Frauen, überwiegend mit höherer Ausbildung.

20% Professionals
20% der Teilnehmer sind professionell im Ayurveda tätig und haben eine entsprechende Ausbildung.

Die Daten sprechen für sich. Zahlreiche Teilnehmer haben sich an der Erhebung beteiligt und geben der Umfrage damit einen verlässlichen repräsentativen Charakter. Dass 90% weiblich sind, ist interessant und spiegelt den allgemeinen gesellschaftlichen Trend wieder, dass sich Frauen eher als Männer mit gesundheitlichen Themen und Vorsorge auseinandersetzen. Nur 20% der Befragten sind mit entsprechender Ausbildung professionell im Ayurveda tätig. 80% sind Ayurveda-Interessierte, die sich über ayurvedische Themen und Lebensführung informieren und damit ein allgemeines öffentliches Interesse am Ayurveda widerspiegeln.

Was erwarten die Teilnehmer vom Ayurveda?

Journal Redaktion | Ayus Publications e.K.

Hier die wichtigsten Themen zusammengefasst. Das Ergebnis überrascht. Wissen über gesunde Lebensführung und gesunde, schmackhafte Ernährung liegen deutlich vorn, gefolgt von effektiven Reinigungskuren. Die Heilung von ernsthaften Krankheiten ist nur von nachrangigem Interesse.

Was trifft auf die Teilnehmer zu?

Sie ernähren sich (auch) ayurvedisch?

Sie üben regelmäßig Yoga?

Sie gehen regelmäßig zur Gesundheitsvorsorge zu einem Ayurveda-Arzt oder -Heilpraktiker?

Sie konsultieren auch bei schwerwiegenden Erkrankungen einen ayurvedisch ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens?

Die Ja/Nein-Antworten der Teilnehmer geben interessante Hinweise auf Schwerpunkte, Gewohnheiten und Interessen. Ayurvedische Ernährung und Yoga als Teil des Lebensstils liegen vorn. Regelmäßige Gesundheitsvorsorge oder Hilfe bei schwerwiegenden Erkrankungen sind zwar auch wichtig, stehen aber nicht im Vordergrund.

Zentraler Punkt der Umfrage

Der Ayurveda ist ein ganzheitliches Lifestyle-System für gesunde Lebensführung, Prävention, Anti-Aging und Wellness.

Der Ayurveda ist ein Medizinsystem zur Heilung von Krankheiten.

Besonders spannend wird es am Ende der Umfrage. Viele Teilnehmer haben in mehrerlei Hinsicht Berührungspunkte mit dem Ayurveda. Sie ernähren sich ayurvedisch, machen regelmäßig Yoga und gehen zum Ayurveda-Experten. Die Hälfte hat schon eine Ayurveda-Kur genossen und für zahlreiche Teilnehmer ist der Ayurveda ein wichtiges Medium im Bereich Gesundheitsvorsorge.

Und damit sind wir bei der letzten Frage unserer Erhebung angekommen: Ist der Ayurveda ein Medizin-System zur Heilung von Krankheiten oder ein ganzheitliches Lifestyle-System für gesunde Lebensführung, Prävention, Anti-Aging und Wellness? Für zwei Drittel ist der Ayurveda ein ganzheitliches Lifestyle-System und für ein Drittel ist er ein Medizin-System. Fakt ist also, der Ayurveda hat viele Facetten und bietet zahlreiche Antworten auf gesundheitliche Fragestellungen. Aber obwohl er Jahrtausende alt ist, bietet er dem modernen Menschen hauptsächlich umfangreiches Wissen zum Thema gesunde Lebensführung. Er wird zum überwiegenden Teil als Lifestyle-System wahrgenommen, dessen ganzheitliches Wissen um typgerechte Ernährung, gesunde Tagesroutine und individuelles Stress-Management in der Gesellschaft angekommen ist.

Viele Menschen integrieren die zeitlosen Erkenntnisse des Ayurveda in ihren Alltag, um einen gesunden Lebensstil zu fördern und in Balance zu bleiben. Sie fördern ihre Gesundheit, um den Herausforderungen des modernen Lebens gelassen zu begegnen und widerstandsfähig zu bleiben.