stichfrei durch den Urlaub

Alle Jahre wieder nerven sie: die blutsaugenden oder stechenden Plagegeister. Sie lieben warmes und feuchtes Klima. Aus ayurvedischer Sicht werden sie von „süßem Blut“ ihrer Opfer besonders angezogen – Bitterstoffe hingegen sind für alle Mücken ein Graus.

Mücken in Schwarz-Weiß- Zeichung
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Ein Ayurveda Tipp: Reduzieren Sie in der entsprechenden Jahreszeit oder 14 Tage vor Antritt Ihres Urlaubs in eine insektenreiche Region den Konsum von Zucker, Süßmitteln und einfachen Kohlenhydraten wie Nudeln oder poliertem Reis. Nehmen Sie bittere Pflanzen wie Neem (Azadirachta indica), Guduchi (Tinospora cordifolia) und Kurkuma (Curcuma longa) als pulverisierte oder tablettierte Nahrungsergänzungen ein und beduften Sie sich mit den natürlichen Aromen von Nelke, Kampfer und Lavendel. Somit steht Ihrem sticharmen Urlaub (fast) nichts mehr im Wege.

Jetlag

bringen Sie Ihre innere Uhr in den richtigen Takt

Ob Karibik, Südasien oder Fernost – Langstreckenflüge bringen unseren Körper kurzfristig in neue Zeitzonen, die nötige Zeit zur Anpassung fehlt. Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Leistungseinbußen sind häufige Folgen.

Flugzeich schwarz-weiß Zeichnung
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Aus ayurvedischer Sicht gerät das Vata, welches für Anpassungen zuständig ist, außer Balance. Für Körper und Geist bedeutet dies Stress. Achten Sie deshalb darauf, Ihre Reise möglichst ausgeruht anzutreten. Stellen Sie direkt nach Abflug Ihre Uhr auf die neue Zeit um und stimmen Sie sich gedanklich schon auf diese ein.

Schlafen Sie nach Ankunft an Ihrem Zielort erst, wenn dort die Nacht angebrochen ist und halten Sie sich in den ersten drei Tagen viel im Freien und im Licht auf, das fördert die Umstellung. Vermeiden Sie anfangs auch körperliche Überanstrengung. Die beste Heilpflanze zur Förderung der Umstellung ist Ashwagandha (Withania somnifera) und sollte in keiner Reiseapotheke fehlen. Starten Sie mit der Einnahme drei Tage vor Abreise und setzen Sie diese drei Tage nach Ankunft fort, bis sich Ihr System an die neuen Bedingungen gewöhnt hat.

Ayurveda Journal 38 · Seite 9

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