Yoga und Ayurveda haben im 20. Jahrhundert eine Renaissance erlebt – sowohl in Indien als auch in Europa, Amerika und anderen Ländern.
Worin besteht die Faszination, die Kraft, die von beiden Disziplinen ausgeht und worin die Verbindung zwischen beiden? Was ist „echt“, authentisch und traditionell?

Nichts ist so beständig wie der Wandel

                               (Heraklit von Ephesus)

Vielleicht ist das die Kraft, die beide Systeme über die Jahrtausende hat überleben lassen: die Fähigkeit, sich zu verändern, sich unter neuen Umständen zu wandeln, um lebendig zu bleiben und den Bedürfnissen der Menschen in ihrer Zeit und ihrem Umfeld gerecht zu werden.

Im Yoga und Ayurveda wird für die Lebenskraft der Begriff Prana verwendet. Sie zu erhalten oder wieder zu stärken, ist ein gemeinsamer Ansatz im Ayurveda und Yoga, wenngleich sich Motivation und Ziel sehr voneinander unterscheiden.

So ist Ayurveda in erster Linie eine Heilkunde, die der Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit dient. Yoga hat in erster Linie die innere Freiheit im Blick, die Lösung von Kondi-tionierungen, die der Erkenntnis der wahren Natur des Menschen im Weg stehen.

Ein Blick in die Geschichte

Ayurveda

Auf den ersten Blick wird deutlich: die Spurensuche ist schwierig. Oft wird gesagt, Ayurveda sei die älteste Heilkunde der Welt. Bereits in den Veden (den heiligen Schriften des Hinduismus, entstanden zwischen 1800 und 800 v. Chr.) werden Heilpflanzen und Rituale erwähnt. Da sie jedoch zunächst mündlich überliefert wurden, könnten sie noch viel älter sein.

Später entstanden die ersten Lehrbücher des Ayurveda, die bis heute an den Universitäten studiert werden: Charaka Samhita, Sushruta Samhita und Astangahridaya. Die am häufigsten zitierte Schrift ist wohl die Charaka Samhita, deren Aufzeichnung zwischen 400 v. Chr. bis 200 n. Chr. datiert wird. Auch ihre Quellen sind mündliche Überlieferungen.

Bis zum Beginn der Kolonialzeit konnte sich der Ayurveda in Indien entwickeln. Mit Beginn der Kolonialzeit wurden das Studium und das Praktizieren des Ayurveda stark eingeschränkt bis verboten. Erst mit der indischen Unabhängigkeit kam es nach 1947 zu einer Rückbesinnung und Förderung der Ausbildung.Heute gibt es ca. 250 Universitäten in Indien, die Ayurveda
lehren.

Neben dem akademischen Weg gab und gibt es in Indien die Möglichkeit, Ayurveda direkt von einem Lehrer zu lernen. Der Schüler ist bei der täglichen Arbeit des sogenannten Vaidyas (Ayurveda-Arzt) dabei und wird in den Ayurveda eingearbeitet.

Yoga

Die ältesten Spuren des Yoga liegen möglicherweise in den Trümmern der Industalkultur begraben. Deren antike Städte befanden sich in Gebieten, die heute zu Nordwestindien und Pakistan gehören. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass bis 1.500 v. Chr. sich hier eine Hochkultur mit Stadtplanung, Bautechnik, Schrift, Kanalisierung, Schmuckherstellung und
friedlichem Miteinander entwickelt hatte. Ungefähr um 1.500 v. Chr. kam es zur Einwande-rung der Aryas aus Zentralasien, verbunden mit gewaltsamer Eroberung und Zerstörung. Diese nomadischen Völker waren patriarchalisch organisiert und brachten eigene religiöse Überlieferungen mit, die später schriftlich in den Veden ihren Ausdruck fanden.

Siegel und Skulpturen aus der Industalkultur zeigen Sitzhaltungen und Körperhaltungen, die als Asanas gedeutet werden. Gab es damals, vor mehr als 4.000 Jahren, die ersten Yogis?

Wer auch immer die ersten waren, in dieser Zeit, in der sich neue äußere Machtstrukturen entwickelten, begaben sich einige Menschen auf den Weg nach innen. Dabei entdeckten, erforschten und eroberten sie die innere Welt: die Kraft, die aus der Selbst-Erkenntnis
und Selbst-Beherrschung entsteht, der innere Friede, der im Einklang mit allem, was ist, seinen Ursprung hat.

Ihre Erkenntnisse wurden in den Upanishaden wohl zwischen 800 bis 200 v. Chr. festge-halten. Hier taucht auch der Begriff Yoga auf.

Die Lehren des Patanjali

Eine der auch heute noch wichtigsten Schriften des Yoga, das Yoga Sutra des Patanjali, entstand kurz vor oder nach unserer Zeitrechnung (auch hier streiten sich die Forscher-geister). Wie funktioniert der menschliche Geist (Citta) – die Instanz in uns, die urteilt, eine
Meinung bildet, sich auf Erinnerungen stützt, die Gedanken Karussel fahren lässt? Wie können wir den Geist dazu nutzen, Leiden zu überwinden, statt Leiden zu schaffen? Ziel des Yoga ist es, die Aktivitäten des Geistes vollständig zur Ruhe kommen zu lassen, sodass reine Wahr-nehmung dessen, was ist, möglich wird. Acht Elemente machen diesen Weg aus: Ethik
(Yama und Niyama), Körperhaltung (Asana), Techniken der Atmung (Pranayama), nach innen ziehen der Sinneswahrnehmung (Pratyahara), Konzentration (Dharana), Meditation (Dhyana) und vollkommene Erkenntnis (Samadhi).

Das aus nur 195 Versen bestehende Yoga Sutra wurde vielfach übersetzt und interpretiert.

Tantra und Hatha Yoga

Der nächste Meilenstein der Überlieferung des Yoga findet sich in mittelalterlichen Schriften.
Um 500 n. Chr. begannen sich verschiedene Strömungen des Tantra in Indien auszubreiten
und es entstand etwa zeitgleich die Yoga-Tradition des Hatha Yoga.

Im Tantra gilt der Körper nicht als Hindernis auf dem Weg zur Befreiung, sondern als integraler
Teil des Ganzen. Der Körper ist der Tempel der Seele, der Raum der Erfahrung, der Ort der Erkenntnis. Sinneserfahrung und Sinnesgenuss sind Mittel und nicht Hindernis zur Befreiung.
Polaritäten wie Askese und Genuss, männlich und weiblich, Körper und Geist gehören als Teile
der Einheit zueinander, wie die zwei Seiten einer Münze. Allerdings bedarf es Kraft und Fähig-keit zur Selbstbeherrschung, diese Gegensätze mit ausgeglichenem Gemüt zu handhaben und dabei fokussiert zu bleiben.

© Christine Love Hewitt / Stocksy United

Tantra stellte nicht nur vorherrschende religiöse Konzepte und Werte infrage, sondern auch die sozialen Hierarchien. Kaste, soziale Schicht, ethnische Herkunft und Geschlecht spielten keine Rolle. Das Weibliche und die Göttinnen erfuhren erneut Wertschätzung. Diese Grundidee prägt auch den Hatha Yoga. Das Grundlagenwerk des Hatha Yoga, die Hatha Yoga Pradipika wurde im 14. Jahrhundert bekannt.

Es ist eines der ersten Werke, das die Asanas (Körperhaltungen) und ihre Ausführung beschreibt. Interessant ist, dass hier auch Reinigungstechniken(Kriyas) beschreiben werden, die an Techniken denken lassen, die im Ayurveda beim Panchakarma angewendet werden.

Über viele Jahrhunderte scheint der Yoga keine Mainstreambewegung gewesen zu sein. Es waren wohl eher Einzelne, Aussteiger, Einzelgänger, überwiegend Männer, die sich in der Abgeschiedenheit der Natur, eines Ashrams oder als umherziehende Asketen dem Yoga widmeten.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Renaissance des Yoga in Indien. Im Zuge der Unabhängigkeitsbewegung kam es allgemein zu einer Rückbesinnung auf die eigene Tradition und Kultur. Gleichzeitig gab es jedoch auch neue Bedürfnisse und Entwicklungen einer sich verändernden indischen Gesellschaft in der Konfrontation mit dem Westen. Der Yoga öffnete
sich auch für Menschen, die im Berufs- und Familienleben stehen.

Wo begegneten sich Ayurveda und Yoga?

Ayurveda und Yoga nehmen Bezug auf die Veden. Diese beschreiben die kosmischen Kräfte, die im Ayurveda die Lehre der drei Doshas und das Verhältnis von Körper, Geist und Seele begründen.
Viele Schulen des Yoga und des Ayurveda lassen sich jedoch nicht direkt mit den vedischen Lehren verknüpfen oder gehen über sie hinaus.
In der Charaka Samhita wird auch der Bezug zum Yoga ausdrücklich hergestellt. Eine Abhand-lung ist der Frage gewidmet „Was ist Yoga?“. Yoga wird darin definiert als Mittel zur Befreiung (Moksha).
In dem wichtigen Text des Yoga, der Hatha Yoga Pradipika, wird ausdrücklich die Wirkung ver-schiedener Asanas auf die Doshas, das Verdauungsfeuer Agni und bestimmte Krankheiten beschrieben. Es werden Ernährungsempfehlungen für Yogis gegeben und die Wirkung der Nahrung auf die Körpergewebe (Dhatus) erwähnt.
Es ist aufgrund mangelnder Quellen schwierig zu beurteilen, wie die praktische Verbindung von Yoga und Ayurveda im Laufe der Zeiten aussah. Beide Systeme entwickelten sehr unter-schiedliche Schulen und Traditionen.

Yoga und Ayurveda im 20. und 21. Jahrhundert: Indien und der Westen

Der „moderne“ Yoga und der „moderne“ Ayurveda sind eine Entwicklung des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie sind in Indien unter anderem geprägt durch die Auseinandersetzungen der Kolonialzeit und der Befreiung von der Kolonialherrschaft sowie durch die Rückbesinnung auf eigene Traditionen und Werte. Im Westen kam es im Zuge des Bruchs mit eigenen Traditionen
zu einer Suche nach Sinn und Inspiration in den östlichen Weisheitslehren.

Eine prägende Rolle für den modernen Yoga spielte Tirumalai Krishnamacharya. Er hatte außer Yoga und indischer Philosophie auch Ayurveda studiert. Er praktizierte und lehrte den Yoga auch mit therapeutischer Ausrichtung. Der Ayurveda wurde nach der indischen Unabhängigkeit
1947 als staatlich anerkanntes Medizinsystem wieder offiziell gelehrt und gefördert. Bis heute entstanden an ungefähr 250 Universitäten ayurvedische Fakultäten.
Im Westen begann der Ayurveda in den 1960er-Jahren, verbunden mit der Suche nach neuen, sinnstiftenden Lehren und Lebensformen, bekannter zu werden. Indische Lehrer reisten in den Westen und begannen, Ayurveda zu verbreiten, oft verbunden mit Yoga, Meditation oder eigenen Lehren. Sehr bald vermischten sich seriöse Lehrer und Schulen mit kommerziell oder sektiererisch orientierten Angeboten. Insbesondere in den 1990er- und
2000er-Jahren stieg die Zahl der unterschiedlich orientierten Ayurveda-Angebote.

Yoga heute: Lifestyle, Selbstoptimierungsprogramm, Therapie?

Die Zahl der Yogaübenden in Deutschland lag nach einer Studie des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) im Jahr 2014 bei 2,6 Millionen, Tendenz steigend. Yoga ist ein Wirtschaftsfaktor geworden, der weltweite Umsatz wird auf 42 Milliarden Euro geschätzt.
Die Anzahl der Yogastile und -marken ist unüberschaubar geworden. Für einige stehen Meditation und spirituelle Suche im Vordergrund, für andere körperliche Fitness oder Selbstoptimierung durch Leistungssteigerung mithilfe von Yogatechniken. Etliche Yogakurse
werden als vorsorgende Maßnahme von Krankenkassen bezuschusst.
Yoga ist kein Fremdwort mehr, sondern zumindest in größeren Städten im Alltag der Menschen angekommen.

Ayurveda heute: Wellness? Gesundheitslehre?

Ayurveda erfreut sich heute zunehmender Bekanntheit. Es finden sich inzwischen auch in Deutschland auf Ayurveda spezialisierte Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und Kliniken mit fundiertem Wissen und Erfahrung. Dort werden nach sorgfältiger ayurvedischer Diagnose-stellung die Behandlungen auf die individuelle Konstitution und aktuelle Verfassung eines
Menschen abgestimmt. Besonders in den letzten zwanzig Jahren haben sich auch in
Deutschland Ausbildungsinstitute, Praxen und Kliniken entwickelt, die sich an den traditionellen Lehren orientieren, aber auch den Besonderheiten und Bedürfnissen der westlichen Menschen Rechnung tragen.
Neben dem therapeutisch ausgerichteten Ayurveda hat sich eine große Zahl an ayurvedischen Wellness-Angeboten vor allem in Hotels und Spas entwickelt. Viele dieser Angebote helfen Menschen, Entspannung im Alltagsstress zu finden.

Bedürfnisse heute:

Viele Menschen suchen in einer von Rationalisierung, Kommerzialisierung, Virtualisierung und Schnelllebigkeit geprägten Welt nach Wegen, Ruhe zu finden, den Alltagsstress hinter sich zu lassen, sich selbst zu erfahren oder ihre Möglichkeiten jenseits trendiger Karrieremodelle zu erforschen. Es geht um die Frage: „Wer bin ich wirklich und wo will ich hin in diesem Leben?“ Yoga ist ein altbewährter Weg, diesen Fragen und ihren Lösungen nachzugehen.

Die Yogapraxis bietet einen Rahmen und einen Raum dafür, unabhängig vom körperlichen Zustand. Jeder, der atmen kann, kann Yoga üben. In den Asanas (Körperübungen) und im Pranayama (Atemübungen) werden unmittelbare Körperwahrnehmung und -erfahrung möglich. Der Fokus geht von außen nach innen und der Erfahrungsraum kann sich über
die körperliche Ebene in den Raum des Bewusstseins ausdehnen. Die Erfahrung von innerem Frieden und Verbundenheit, insbesondere in meditativen Übungen, kann sich wiederum positiv auf alle Lebensbereiche und sozialen Beziehungen auswirken.
Zum Ayurveda führt entweder der Wunsch nach einer gesunden Lebensweise, die individuell passt, oder eine Erkrankung. Auch Ayurveda setzt bei der unmittelbaren Sinneserfahrung an:

Tasten

Riechen

Schmecken

Hören

Sehen

Der erste Sinn, der sich im Menschen vor der Geburt entwickelt, ist der Tastsinn. In unserer Kultur wird dieser Sinn bei Erwachsenen oft unterfordert. Ohne Berührung verlieren Menschen nicht nur den Kontakt zu anderen, sondern auch zu sich selbst und ihren Gefühlen. Dieser so weit verbreitete Mangel erklärt vielleicht
zu einem Teil die hohe Beliebtheit der ayurvedischen Massagen im Westen. Angenehm berührt werden und in warmem Öl baden – das ist für viele Menschen der Inbegriff des Ayurveda.

Auch die ayurvedische Küche spricht alle Sinne an: die Zubereitung des Essens aus frischen, farbenfrohen Lebensmitteln, duftenden Gewürzen und Kräutern und ein harmonisch abgerun-deter Geschmack sind ihre Charakteristika.
Im Ayurveda wird der Mensch immer in seiner Gesamtheit betrachtet: mit Körper, Geist und Seele, eingebunden in seine individuellen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten.
Viele Menschen, die sich in der Schulmedizin mit ihrer fragmentierten Sichtweise nicht gesehen und nicht ausreichend behandelt fühlen, kommen zum Ayurveda.
Eine ayurvedische Behandlung setzt immer auf die aktive Mitarbeit der Patienten. Dies befähigt die Menschen dazu, selbstwirksam Veränderungen herbeizuführen und neue Erfahr-ungen zu machen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine Klientin, 52 Jahre alt, leidet unter beruflicher und familiärer Belastung. Sie sucht die Praxis wegen eines anhaltenden Erschöpfungszustands, Schlafstörungen und Nackenverspannungen auf. Die ayurvedische Diagnostik ergibt eine Vata-Störung und Schwächung des Agni bei einer Pitta-Vata-Konstitution.

Eine Auszeit aus dem Beruf ermöglicht es ihr, ausreichend Zeit für die Umsetzung der ayurve-dischen Empfehlungen zu haben. Der Klientin gelingt es, ihre Ernährung umzustellen und mindestens zweimal täglich eine frisch zubereitete, warme Mahlzeit in Ruhe zu genießen. Kleine Alltagsrituale wie die abendliche Fußmassage, ausreichende Pausen am Tag sowie Spaziergänge an der frischen Luft bringen Ruhe in den Alltag und besseren Schlaf. Ayurvedische Kräuter unterstützen ihre Verdauungskraft und stärken das Nervensystem. Ayurvedische Massagen helfen, Verspannungen zu lösen und sich im Körper endlich mal
wieder entspannt wohlzufühlen. In mehreren therapeutischen Yogastunden wird ein kleines Programm aus Asanas, Pranayama und meditativen Übungen erarbeitet. Die Übungen kann die Klientin fast täglich zu Hause üben. Sie helfen ihr, morgens Energie, Kraft, Beweglichkeit und eine positive Stimmungslage zu finden.

Sie nimmt ihren Körper besser wahr und kann auch schneller spüren, wann Situationen zu Anspannung führen und sie beginnt, sich zu überlasten. Es gelingt ihr immer besser, in solchen Situationen ihre Grenzen zu beachten. Sie lernt sich selbst, ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten besser kennen und erfährt, was es bedeutet, liebevoll für sich selbst zu sorgen. Daraus ent-wickelten sich neue Entscheidungen, die Arbeitszeit zu reduzieren und die erprobten Veränderungen in Ernährung und Lebensstil beizubehalten.

Ayurveda und Yoga ergänzen sich

Beide Lehren, Ayurveda und Yoga, sehen den Menschen ganzheitlich mit Körper, Geist und Bewusstsein. Der Ayurveda setzt den Schwerpunkt darauf, die körperlichen und geistigen Voraussetzungen für ein gesundes und erfülltes Leben dadurch zu schaffen, dass man einer der eigenen Natur und Verfassung entsprechenden Ernährung und Lebensweise folgt.

Yoga setzt den Schwerpunkt auf die Arbeit mit dem Geist und den Zugang zum Bewusstsein. Dabei geht der Weg über den Körper, die Atmung und die Achtsamkeit. Die Bewusstseins-arbeit des Yoga fängt nicht erst auf der Matte an, sondern bei der inneren Haltung, mit der wir im Alltag denken, fühlen und handeln. Beide ergänzen sich wunderbar.

Ayurveda und Yoga sind ausschließlich über die eigene Erfahrung erlebbar – probieren Sie es aus! Sie müssen nicht nach Indien reisen, sondern vielleicht nur ein paar Straßen weiter gehen.

 

Erschienen im Ayurveda Journal 55

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Das Ayurveda Journal beschäftigt sich in dieser Ausgabe als Titelthema mit dem Schwerpunkt „zur Mitte finden“.

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Dr. Wiebke Mohme

Dr. med. Wiebke Mohme ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Praxen in Hamburg & Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Naturheilkunde, Ayurveda-Medizin und Yogatherapie.
Sie bildet Yogalehrer und Yogatherapeuten aus. Ferner finden in ihrem Institut Yoga & Cure Yogakurse & Workshops statt.
www.ayurmed-yoga.de und www.yogacure.de
Kontakt: info@yogacure.de