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Lebensmittel : 

Sharkara

Sharkara

Die Wiederentdeckung eines uralten Nahrungsmittels

Ayurvedischer ZuckerAyurvedische Vaidyas (Heilkundige) empfehlen speziell bei einem Pitta-Ungleichgewicht (Übersäuerung) häufig „weißen Zucker“. Das hat in der Vergangenheit zu ungläubiger Verwirrung geführt, da weißer Zucker das Pitta (und damit Säure) verstärkt. Mit „weißem Zucker” meinen die Vaidyas jedoch einen speziellen ayurvedischen Zucker aus Zuckerrohr. Diese Zuckerart wird auch als Sharkara oder „Rock Sugar“ bezeichnet.

Was ist anders?

In den alten Schriften wird Sharkara als die hochwertigste Zuckerart angesehen. Er hat völlig andere Eigenschaften als die anderen bekannten Zuckerarten. Zuckerrohr enthält Teile, in denen sich säurebildende Bestandteile konzentrieren. Dies sind insbesondere die Knoten und Wurzeln, die beim Entsaften des Zuckerrohrs auch mit vewendet werden.

Bei der Herstellung von Sharkara läßt man aus der Zuckerlösung große Kristalle wachsen. Die langsame Rekristallisierung wertet den Zucker auf. Verunreinigungen und säurebildende Bestandteile bleiben zurück. Die Zuckerbasis verliert ca. 30 % ihrer Substanz. Unter der intensiven Sonnenstrahlung des indischen Sommers reift Sharkara unter freiem Himmel heran. Zuletzt werden die Kristalle zerkleinert und gemahlen.

Der indische Vaidya Dr. K. Pandya sagt dazu:  „Von all den Nahrungsmitteln, die zur Geschmacksrichtung süß gehören, ist Sharkara das beste. Zucker kann aus Datteln, Honig, Rüben, Trauben und anderen Früchten hergestellt werden, aber Sharkara aus Zuckerrohr hat sehr spezielle Qualitäten und wird vom Ayurveda am höchsten eingeschätzt.“

Ayurvedische Gelehrte berichten von der ausgleichenden Wirkung dieses Zuckers im Körper.  Er hat im Vergleich zu anderen Zuckerarten eine milde Qualität und wird von einigen Vaidyas auch als mild basisch wirkend bezeichnet.

In der ayurvedischen Medizin wird Sharkara als „Anupanam“ verwendet. Anupanam heißt Fahrzeug und dient als eine Art Begleit- oder Trägerstoff bei der Einnahme ayurvedischer Medikamente. Dadurch können die Kräuter auf einer subtileren Ebene ihre Wirkung entfalten.

Die besondere Bedeutung von  Sharkara ist im Ayurveda schon seit Jahrtausenden bekannt. So gilt er als „Prasat“ (heilige Speise) und wurde als Opfergabe in den Tempeln verwendet.

Der Echte muss es sein!

Leider wird der echte ayurvedische Kandiszucker in Indien kaum noch hergestellt. Häufig wird als Rohstoff westlicher Industriezucker aus Zuckerrübe verwendet, die ayurvedischen Produktionsmethoden werden nicht beachtet oder der Zucker wird mit chemischen Bleichmitteln „aufgewertet“.

Um sicherzustellen, dass Sharkara treu nach ayurvedischen Richtlinien hergestellt wird und damit auch seine volle ayurvedische Wirkung hat, lässt die Firma  AMLA Natur GmbH den Zucker in Indien unter Aufsicht ayurvedischer Experten nach den traditionellen Verfahren in kleinen Familienbetrieben herstellen. Dieser Zucker wird unter der eingetragenen Handelsmarke „Sharkara“ vertrieben. Dies soll verhindern, dass billige Nachahmungen als ayurvedischer Sharkara verkauft wird. Der Verbraucher kann sicher sein: Wo Sharkara draufsteht ist auch original ayurvedischer Kandiszucker drin.

Vaidya Dr. Pandya: „Wir beaufsichtigen jeden einzelnen Produktionsschritt und garantieren, dass Sharkara ein rein ayurvedisches Produkt ist, frei von chemischen Zusatzstoffen. Wer diesen Sharkara für ein Jahr anstelle von anderen Süßmitteln verwendet, für den wirkt Sharkara wie ein Rasayana und Aphrodisiakum.“

Die Andersartigkeit von Sharkara ist inzwischen von vielen Verbrauchern bestätigt worden. Speziell Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten, Hautproblemen und Tendenzen zur Übersäuerung haben uns ein begeistertes Feedback gegeben. Normalerweise wird dieser Zucker nur als ganzer Kristall angeboten. Um aber hier in Europa eine leichtere Verarbeitung im Haushalt zu ermöglichen, bietet AMLA Natur ihn auch in gemahlener Form an. Er ist so auch gut zum Backen geeignet.

 

Ayurveda Journal 4 · Seite 18

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