Die Haut ist weit mehr als das größte Organ unseres Körpers – sie ist ein Spiegel unseres Innenlebens. Im klassischen Ayurveda wird sie als Rahm, der an die Oberfläche steigt, verstanden und stellt die Essenz des ersten Körpergewebes Rasa Dhatu dar, das alle weiteren Gewebe nährt. Für den erfahrenen Ayurvedamediziner ist die Haut von großer diagnostischer Bedeutung. An ihrem Erscheinungsbild kann er krankhafte Entwicklungen frühzeitig erkennen und Behandlungsverläufe beobachten. Gesunde Haut erreichen wir durch drei wichtige Säulen: zuträgliche Ernährung, richtige Hautpflege und mentale Balance. Zur Prävention und Therapie von Hauterkrankungen stehen zudem wertvolle Heilpflanzen und ayurvedische Nahrungsergänzungen zur Verfügung.

Ayurvedisches Hautwissen

Unsere Haut (Sanskrit Tvak/Tvaca) stellt aus ayurvedischer Sicht ein Nebengewebe (Upadhatu) dar, welches in der Bildung des dritten Hauptgewebes Fleisch (Mamsa Dhatu) entsteht. Sie steht unter starkem Einfluss der beiden vorhergehenden Hauptgewebe, dem Nährsaft (Rasa Dhatu) und dem Blut (Rakta Dhatu). Der Zustand des Nährsafts entscheidet maßgeblich über den Spannungszustand und die Hautfeuchtigkeit (Turgor). Bei schwachem Rasa Dhatu klagen wir über Trockenheit und vermehrte Faltenbildung. Erkrankungen von Rakta Dhatu führen zu Blässe oder Rötungen, Unreinheiten und zahlreichen Hauterkrankungen.

Funktionell wird die Haut durch eines der fünf Subdosha von Pitta, das sogenannte Bhrajaka Pitta, in Pigmentierung, Glanz, Farbe und Aufnahmefähigkeit für äußerlich applizierte Substanzen gesteuert. An keinem Organ oder Gewebe kann man ayurvedisch deutlicher Eigenschaften (Guna) differenzieren als an denen der Haut. Sie dient daher nebst Erkennung konstitutioneller Merkmale (Prakriti) auch zur Analyse einer aktuellen pathologischen Veränderung (Vikriti).

Eine Vata-dominierte Haut zeigt sich durch die Eigenschaften trocken, dünn, rau, fein, kalt, blass, glanzlos, faltig und vorzeitig gealtert. Sie benötigt die höchste Aufmerksamkeit durch milde Reinigung und intensive Pflege – bestenfalls bereits im frühen Alter.

Eine Pitta-dominierte Haut erkennen Sie an deren Rötung, starker Pigmentation, Wärme und Feuchtigkeit bzw. Öligkeit. Sie neigt zu Entzündungen und ist am stärksten ernährungsbeeinflusst. Achten Sie auf konsequente intensive Reinigung und in der Pflege auf reizarme, kühlende, talgreduzierende und adstringierende Substanzen.

Die Kapha-dominierte Haut weist hingegen eine stärkere Dicke auf, ist kühl, gut durchfeuchtet und makellos weißlich leuchtend. Sie benötigt regelmäßige Reinigung und ist verhältnismäßig „pflegeleicht“.

Auf den Stoffwechsel kommt es an

Im Ayurveda werden Störungen des Stoffwechsels und deren Auswirkungen auf das Hautbild in zwei zentralen Konzepten beschrieben:

Äma

(wörtlich „Unreifes, Unverarbeitetes“) – entsteht durch Aufnahme schwer verdaulicher Nahrung bei unzureichender Aktivität des Körperfeuers (Agni) im Magen-Darm-Trakt und den Geweben und führt zu klebrigen Blockaden in den Kanälen. Mögliche Folgen für die Haut sind Schwellungen, Aufgedunsenheit, Durchblutungsstörungen, klebrige Schuppenbildung, Flecken und Glanzlosigkeit. Zu den Ama fördernden Nahrungsmitteln zählen Käse, fettes Fleisch, frisches glutenhaltiges Getreide (z. B. Brot), Süßspeisen, gekühlte und süße Getränke sowie der übermäßige Konsum von Rohkost.

Raktadushti

(wörtlich „verdorbenes Blut“) – entsteht durch Aufnahme von Reizstoffen (Alkohol, fermentierte Substanzen), saures und scharfes Essen, Konsum gebratener und frittierter Speisen und übermäßige Sonnenexposition. Mögliche Folgen für die Haut sind Entzündungen, Rötungen, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, Pigmentstörungen und Unreinheiten.

Unreines Blut liegt ayurvedisch betrachtet vielen Hautallergien und Unverträglichkeitsreaktionen zugrunde. Blutreinigende Maßnahmen durch Phytotherapeutika und Panchakarma-Ausleitungsverfahren können diese Beschwerden lindern.

Was macht unsere Haut krank

„Die sieben zentralen Faktoren in der Entwicklung von Hauterkrankungen (Kushtha) sind Vata, Pitta, Kapha, Tvak (Haut), Rakta (Blut), Mamsa (Fleisch/Muskel) und Lasika (Lymphe).“
Quelle: Charaka Samhita Cik.7.9

Klassisch werden achtzehn Arten von Kushtha unterschieden: sieben große Dermatosen (Mahakushtha) und elf kleine Dermatosen (Kshudrakushtha). Zu den letzteren zählen bekannte Hauterkrankungen wie die Psoriasis, Mykosen, Ekzeme oder eine Dermatitis.

Jede einzelne Hauterkrankung wird diagnostisch anhand ihrer jeweiligen Dosha-Dominanz unterschieden. Chronische Dermatosen wie die Psoriasis weisen oft eine Tridosha-Störung auf und sind deshalb nur mittels intensiver Therapien heilbar.

Folgende Ursachen für die Entwicklung von Dermatosen werden in den ayurvedischen Texten beschrieben:

  • übermäßiger Konsum von frischem Getreide, Joghurt, Fisch, Salzigem und Saurem
  • übermäßiger Konsum von Urid Dal, Rettich, Gebäck, Sesam, Milch und Jaggery
  • unzuträgliche, fettige und schwere Lebensmittel
  • Konsum kalten Wassers nach Exposition in brütender Hitze, körperlicher Anstrengung oder Schrecksituationen
  • Unterdrückung natürlicher Bedürfnisse, vor allem von Übelkeit und Erbrechen
  • körperliche Anstrengung in starker Hitze und nach einer schweren Mahlzeit
  • Aufnahme ungekochter Nahrung und bevor die vorherige Mahlzeit verdaut wurde
  • unsachgemäße Durchführung von Panchakarma
  • sexuelle Aktivität im Zustand mangelnder Verdauung
  • Tagesschlaf
  • Beleidigungen gegenüber Lehrern und Heiligen
    sowie „sündenreiche Taten“

Die meisten der aufgeführten Ursachen fördern das beschriebene Ama und Raktadushti oder führen zu einem mentalen Ungleichgewicht.

Hautsymptome können ayurvedisch vereinfacht in drei Gruppen kategorisiert werden:

Vataja Kushta:

(Vata-dominante Dermatosen)
trocken, rau, dünn, kühl, blass, bräunlich, zyanotisch (bläulich), kribbelnd, prickelnd, schmerzhaft, wandernd, zusammengezogen, ausgedehnt, taub

Pittaja Kushta:

(Pitta-dominante Dermatosen)
heiß, gerötet, gelblich, brennend, leicht ölig, nässend, eiternd, blutig, faulig, nekrotisch

Kaphaja Kushta:

(Kapha-dominante Dermatosen)
ölig, fettig, kühl, dick, juckend, erhaben, blass, weißlich, statisch, geschwollen, schleimig oder klebrig

Nach Durchführung einer umfassenden Anamnese und traditionellen Untersuchung von Puls, Zunge und Antlitz untersucht der Ayurveda-Arzt Ihre Haut mit (fast) allen Sinnen: Er inspiziert sie mit seinen Augen, fühlt sie mit seinen Händen und riecht sie mit seiner Nase.

Die Untersuchungsergebnisse führen ihn zum Verständnis der individuellen Krankheitsentwicklung (Samprapti), aus dem heraus ein Therapiekonzept entwickelt wird.

Ayurvedische Hautpflege und externe Therapie

Im traditionellen Ayurveda vor 2000 Jahren kannte man keine kosmetischen Hautpflegeprodukte wie heute. Dennoch versuchte man, mit den damaligen Möglichkeiten die Haut regelmäßig zu reinigen, von überschüssigen Verhornungen und Zellrückständen durch „Peelings“ zu befreien, sie zu pflegen und zu schützen.

Ayurvedische Hautpflege berücksichtigt Konstitution und Zustand, Tagesphase, Jahreszeit und Lebensalter sowie mögliche Hauterkrankungen verursacht durch Störungen der drei Doshas.

Traditionell kamen medizinierte Pflanzenöle, Gheeprodukte und Pasten aus frischen und getrockneten Nahrungsmitteln und Heilpflanzen zum Einsatz.

Die heutigen Bedürfnisse und Anforderungen an moderne Hautpflege haben sich verändert und sind mit den traditionellen Methoden des Ayurveda nicht immer vereinbar.

Aus diesem Bedarf heraus hat die moderne Ayurveda- Industrie zahlreiche ayurvedische Naturkosmetika entwickelt, in denen Heilpflanzen und Öle so verarbeitet wurden, dass sie den Anforderungen gerecht werden.

Unter dem Begriff Lepa werden traditionell alle topischen Applikationen (äußere Anwendungen) zusammengefasst. Diese „Packungen“ werden immer frisch hergestellt und können nach Bedarf kühlend oder erhitzend, befeuchtend oder trocknend, reizlindernd, adstringierend, abschwellend, durchblutungsfördernd oder pigmentkorrigierend wirken.

Die Auftragung erfolgt immer entgegen der Haarwuchsrichtung. Die Wirkstoffe der Pflanzen werden durch die Haarwurzeln, Schweißdrüsen und Kapillaren absorbiert. Öle oder Fette werden dem Lepa gemäß Doshakonstellation beigemengt. Nach dem Trocknen muss das Lepa entfernt werden.

Haut und Psyche

Schon im alltäglichen Sprachgebrauch werden Verbindungen von Haut und Psyche deutlich: Ob wir „aus der Haut fahren“ oder etwas „hautnah“ erleben – viele Gemütszustände zeigen sich direkt auf der Haut. Erröten durch Verlegenheit, Blasswerden vor Zorn oder Schwitzen aus Unsicherheit sind nur einige Beispiele.

Dermatosen können sich psychosomatisch aus Störungen des Geistes entwickeln. Ein Beispiel ist die Neurodermitis, die bereits 1950 vom Arzt und Psychoanalytiker Franz Alexander in die „holy seven“, einen Katalog von sieben psychosomatischen Erkrankungen, aufgenommen wurde.

Die Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung im Sinne einer immunvegetativen Fehlregulation. Aktiver Stress führt zur vermehrten Freisetzung von juckreizauslösenden und entzündungsaktiven Mediatoren. Häufig sind Ängste psychodynamisch beteiligt. Aus ayurvedischer Sicht wird diese Hauterkrankung durch hohes Vata, Pitta und Rajas (geistige Unruhe) verursacht.

Dermatosen können umgekehrt auch somatopsychische Auswirkungen haben – hier führt eine körperliche Erkrankung zur psychischen Belastung. Beispiele sind die Depression bei generalisierter Psoriasis und die soziale Phobie bei ausgeprägter Akne.

Lösungen emotionaler Probleme können das Hautbild schon nach kurzer Zeit signifikant verändern – sie beginnt wieder zu strahlen, wirkt frisch und rosig, Falten reduzieren sich.

Goldene Ernährungsregeln für eine gesunde Haut

Eine ausgewogene Ernährung versorgt die Haut mit essenziellen Nährstoffen, ohne sie zu reizen oder mit Verdauungs- und Stoffwechselrückständen zu belasten. Die optimale Verteilung von Nahrungsaufnahme und deren Zeiten beugt der Bildung freier Radikale vor und fördert die Produktion von verjüngenden Hormonen.

Die ayurvedische Hauternährung ist vorwiegend vegetarisch orientiert, übermäßiger Verzehr von Fleisch und Fisch gilt als eine der Ursachen für Dermatosen.

Bevorzugen Sie:

  • Nahrungsmittel mit süßem und bitterem Geschmack
  • milde Zubereitungen wie Kochen, Dünsten und Dämpfen
  • frisches gedünstetes Gemüse
  • frisches, süßes, reifes und saisonales Obst: z. B. Trauben, Äpfel, Birnen, Melonen
  • frische Salate mit bitterem Geschmack wie Chicorée, Löwenzahn, Radicchio oder Endivie
  • gekochtes Getreide wie Reis, Quinoa, Dinkel, Weizen oder Hafer
  • gekochte Hülsenfrüchte (vor allem Mungdal – geschälte gelbe Munglinsen)
  • Kuhmilch und Sahne aus biologischer Landwirtschaft, nur pasteurisiert
  • hochwertige und stabile Fette wie Ghee, Kokosfett und Olivenöl
  • verdauungsfördernde milde Gewürze wie Kurkuma, Koriander, Ingwer oder Kardamom

Durch die Anwendung dieser zehn Regeln fördern Sie eine gesunde Hautbarriere mit guter Durchfeuchtung und stabilem Hautoberflächenfett. Zugleich beugen Sie Entzündungen und Allergien durch reizarme Lebensmittel optimal vor.

Meiden oder reduzieren Sie:

  • Nahrungsmittel mit ausgeprägt saurem Geschmack
  • aggressive Zubereitungen wie scharfes Braten, Rösten, Grillen, Backen und Frittieren
  • rotes Fleisch, dunklen Fisch und Meeresfrüchte
  • alkoholische Getränke – bezogen auf die Menge und den Alkoholgehalt
  • hoch erhitzte Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl, Distelöl oder Sesamöl
  • fermentierte Produkte und Fertignahrung
  • zu viele scharfe Gewürze (z. B. Chili, Hing, Pfeffer) und zu viel Salz

Die sieben Säulen ganzheitlicher Ayurveda-Therapie bei Hauterkrankungen

Ernährungstherapie

  • optimale Versorgung mit Nährstoffen
  • Einstellung der Mahlzeiten, Mengen und Kombinationen
  • Vermeidung von Raktadushti
  • Vermeidung von Ama

Ordnungstherapie

  • tägliche Hautpflege
  • Schlafhygiene
  • Bewegungstherapie
  • individuelle klimatische Exposition

Nahrungsergänzungen

  • Teemischungen
  • Kräuterabkochungen
  • Individualmischungen von Kräuterpulvern
  • Guggulu-Harze

Ausleitungsverfahren

  • Virechana – Abführbehandlung
  • Bastikarma – Darmeinläufe
  • Raktamokshana – Aderlässe und Blutegeltherapie

Externe Therapie

  • Abhyanga – Ölmassagen
  • Udvartana und Udgharshana Peelingmassagen
  • Kräuterauflagen und Packungen
  • Svedana – trockene und feuchte Hitzeanwendungen

Psychotherapie

  • achtsamkeitsorientierte Verfahren
  • verhaltenstherapeutische Maßnahmen
  • Aufbau mentaler Stärke und Resilienz
  • Meditation

Subtile Verfahren

  • Stärkung von Vertrauen und Demut
  • Befreiung von Anhaftung und falscher Identifikation
  • Verständnis größerer Zusammenhänge von Leben, Gesundheit und Krankheit

Nahrungsergänzungen für eine gesunde Haut

Der Einsatz ayurvedischer Nahrungsergänzungen und Rezepturen kann Entzündungen vorbeugen, Trockenheit korrigieren und die Hautalterung durch antioxidative Kapazität verlangsamen. Hierfür steht eine Vielzahl pflanzlicher Produkte zur Verfügung.

Die zwölf bekanntesten Pflanzen zum Wohle der Haut sind:

Amalaki – Emblica officinalis:
antioxidativ, kühlend, haartonisch

Chandana – Santalum album:
kühlend, beruhigend, aufhellend

Guduchi – Tinospora cordifolia:
antioxidativ und blutreinigend

Haridra – Curcuma longa:
blutreinigend, antiallergisch

Khadira – Acacia catechu:
antiekzematös, adstringierend

Kumari – Aloe vera:
kühlend, wundheilend

Mandukaparni – Centella asiatica:
beruhigend, hautverjüngend

Manjishta – Rubia cordifolia:
blutreinigend, pigmentkorrigierend

Nimba – Azadirachta indica:
antimikrobiotisch gegen Bakterien und Pilze wirksam

Sariva – Hemidesmus indicus:
juckreizlindernd, schweißregulierend, antiallergisch

Shallaki – Boswellia serrata:
hilfreich bei Entzündungen, antiallergisch

Yashtimadhu (Süßholz) – Glycyrrhiza glabra:
wundheilend

Die hier angegebenen Wirkungen sind nur eine grobe Orientierung. Um eine individuell passende Rezeptur zu erhalten, suchen Sie bitte einen ayurvedischen Experten Ihres Vertrauens auf.

Berühmte Rezepturen sind:

Chyavanprash Amla-Mus: Anti-Aging pur für Ihre Haut und deren Anhangsgebilde

Kaishora Guggulu: eine berühmte Rezeptur bei Akne und Ekzemen

Panchatiktaghrta Guggulu: eine kraftvolle Mischung bei tieferliegenden Dermatosen

Manjishtadi Kvatha: der berühmteste Blutreiniger

Khadirarishta: Elixier par excellence für eine reine, strahlende Haut

Nimbarishta: Elixier mit der ganzen Kraft des Neembaums

Zur allgemeinen Stärkung von Haut, Haaren und Nägeln empfehle ich den täglichen Verzehr von einem gehäuften Teelöffel Chyavanprash Amla-Mus zum Frühstück, entweder mit einem Glas warmer Milch oder Kräutertee. Der beste Kräutertee für eine gesunde, reine und schön pigmentierte Haut ist einfach zubereitet: Setzen Sie hierfür über Nacht einen Esslöffel Sariva Churna in einem Liter raumtemperiertem Wasser an und filtrieren Sie den Auszug morgens durch einen Baumwollfilter. Erhitzen Sie dann den Sariva-Tee auf die gewünschte Trinktemperatur und verteilen Siedie Gesamtmenge auf den Tag. Diese Trinkkur können Sie über vier Wochen durchführen und danach gerne weiterhin täglich ein bis zwei Tassen trinken.

Eine Besonderheit der ayurvedischen Phytotherapie stellen fettige Zubereitungen bitterer Heilpflanzen in Ghee dar, ein Beispiel hierfür ist das Panchatikta Ghrta. Dieses Bitterghee kann täglich in niedriger Dosis von 10–20 ml verzehrt werden und kommt hochdosiert auch in Panchakarma-Kuren therapeutisch bei der inneren Ölung zum Einsatz.

Gesunde Haut und damit ein gesteigertes Wohlbefinden und Selbstvertrauen kann jeder durch Anwendung der genannten ayurvedischen Empfehlungen erreichen. Drei Viertel des Erfolgs kommt von innen (inside-out) durch gesunde Ernährung und Lebensweise, ein Viertel von außen (outside-in) durch die richtige Hautpflege. Aus Sicht des Ayurveda ist die Haut zwar kein Spiegel unserer Seele, gesunde Haut aber ein Spiegel des harmonischen Zusammenspiels von Körper, Sinnen und Geist.

Erschienen im Ayurveda Journal 50

Ayurveda Journal 50 Cover

Das Ayurveda Journal beschäftigt sich in dieser Ausgabe als Titelthema mit dem Schwerpunkt „Strahlende Haut“.

Heft 50 im Shop bestellen