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Wie sie fit in den Lenz starten

Vasant, der Sanskrit-Name für Frühling, steht auch für Freude und Kraft. Frühling bedeutet Neubeginn. Doch um neu durchzustarten, müssen wir erst einmal Altlasten abstreifen. Häufig geht es darum, den „Winterspeck“ zu verabschieden. Im Ayurveda spricht man von angesammeltem Kapha. Der Schutzmantel, den wir im Winter brauchten, wird jetzt zur Last und ernsten Bedrohung für die Gesundheit. Dieser Speck schmilzt bildlich gesprochen wie der Schnee in der Frühlingssonne und zirkuliert in Form von Schlacken via Blut und Lymphe im ganzen Körper. [Weiterlesen...]

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Abhyanga – die ayurvedische Ganzkörpermassage

Sie ist der Inbegriff für genussreiche Entspannung: die Abhyanga. Mit warmen pflanzlichen Ölen ausgeführt gehört die Ganzkörpermassage zu den wohltuendsten und effektivsten Behandlungsformen der ayurvedischen Gesundheitslehre. Sie verbindet auf harmonische Art und Weise mehrere Techniken, die der tiefen Entspannung und Vitalisierung des Körpers dienen. Nicht umsonst bedeutet Abhyanga im Alt-Indischen so viel wie „große Einölung mit liebenden Händen“. [Weiterlesen...]

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Gesunde Haare mit den Weisheiten des Ayurveda

Haare haben für die meisten Menschen einen hohen Stellenwert. Zwar spielt die Schutzfunktion, die ursprüngliche Bedeutung des Haupthaares, kaum mehr eine Rolle, doch als Schmuck und Ausdruck der Persönlichkeit dafür umso mehr. Für schönes Haar kann man denn auch einiges tun – gerade in der kalten Jahreszeit. [Weiterlesen...]

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Gesund und fröhlich durch den Winter

Der Winter ist eine Herausforderung für den Körper und den Geist. So braucht das Immunsystem Unterstützung, die Seele einen Ausgleich für das mangelnde Sonnenlicht an den immer dunkleren Tagen. Wir reagieren jedoch sehr unterschiedlich auf das Wetter und die Jahreszeiten. [Weiterlesen...]

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Dr. Sudrashan, mein Vastu- Lehrer, erzählte mir zum Thema Angst folgende Geschichte: „Wenn Du voller Angst immer wieder darüber nachdenkst, was alles geschehen könnte, denkst Du an das, was Du nicht weißt – deine Zukunft. Und Du magst noch so viel darüber nachdenken, was Du nicht weißt und wirst es nie besser wissen. Also verschwende nicht deine Zeit damit. Wenn Du darüber nachdenkst, was alles schon passiert ist, dann denkst Du an die Vergangenheit. Auch das ist eine Verschwendung, denn du weißt ja schon, was Du weißt. Was bleibt über? Denke an das Jetzt und Du wirst ein großes Geschenk erhalten – Du wirst frei von Angst!“ [Weiterlesen...]

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 Die indische Bewegungs- und Meditationslehre Yoga ist in den vergangenen Jahren in unserer westlichen Welt sehr populär geworden – und längst keine ausschließliche Zeitgeist-Aktivität mehr. In vielen Yogaschulen werden verschiedene Yogastilrichtungen nach unterschiedlichen Traditionen geübt. Besonders die so genannten Asanas, die Yogahaltungen, und Pranayamas (Atemlenkungen) stehen in jeder Yogaeinheit im Mittelpunkt und helfen dabei, ins Gleichgewicht zu gelangen und Lebenskraft zu gewinnen. [Weiterlesen...]

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Südindien – Kerala – dem Reisenden schlägt beim Aussteigen aus dem Flugzeug tropisch-feuchte Wärme entgegen. Aber auch alle anderen Sinne werden in ungewohnt intensiver Art angesprochen: Bunte Gewänder, fremdartige Gewürze und ein Verkehr, der selbst metropolenerprobte Globetrotter je nach Veranlagung schaudern oder zumindest staunen lässt.

Es ist sicher leichter, in diesen bunten, fremdartigen Alltag einzutauchen, wenn man einen verständigen Mittler zwischen den Kulturen an seiner Seite weiß. Diese Möglichkeit bietet in vorbildlicher und erprobter Weise schon seit einigen Jahren das vielschichtige BASIS INTERNATIONAL Projekt in Sreekandamangalam („Ort von Shiva“). [Weiterlesen...]

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Es ist Weihnachtszeit und draußen herrschen Dunkelheit und Kälte. Wir suchen nach Wärme, Licht und Geborgenheit. Das Kaminfeuer knistert, ein Hauch von Zimt, Anis, Nelke und Vanille liegt in der Luft und wir betrachten meditativ das rubinartige Funkeln, während wir unseren Kelch im Uhrzeigersinn schwenken. Der Geruch erinnert an schwarze Früchte und Basilikum. Wir nehmen einen Schluck, bewegen diesen im Mund und atmen tief – es öffnet sich eine Welt der Geschmacksvielfalt, die kaum in Worte zu fassen ist, Emotion pur. Herzlich Willkommen im Reich der Genüsse. [Weiterlesen...]

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Was wäre ein Curry ohne Kurkuma? Blass. Denn als Pulver sorgt das Ingwergewächs für die intensive gelbe Farbe der berühmten asiatischen Gewürzmischung. Doch Kurkuma ist nicht nur wesentlicher Bestandteil einer jeder Curry-Mixtur, sondern auch ausgesprochen gut für die Gesundheit.

Gewürze prägten einst die Kultur einer Nation und spielen auch heute noch eine große Rolle: ob als aromatischer Geschmacksgeber, als gutes Konservierungsmittel oder betörender Duftstoff – und vor allem als wirksames Heilmittel. In der langen Tradition der indischen Gesundheitslehre gilt Kurkuma als ein Nahrungsmittel mit besonders heilender und reinigender Wirkung – gerade auch in d er ayurvedischen Küche. [Weiterlesen...]

Ayurveda in der ganzheitlichen Laufbahnberatung

Vielleicht kennen Sie diese Situation: Ihr Beruf war eigentlich einmal Ihr Traumberuf – aber nun haben sich die Umstände verändert und es passt nicht mehr. Oder: Es will nicht so recht weitergehen. Eigentlich möchten Sie etwas anderes machen – aber was eigentlich? Eventuell stellt sich die Frage: Soll ich mich verändern oder soll ich durchhalten und in dem Beruf bleiben, den ich erlernt habe? Möglicherweise kommt Ihnen auch folgende Situation vertraut vor: Eltern oder andere Ihnen wichtige Menschen hatten nur Ihr Bestes im Sinn – und haben Sie unbewusst in einen Beruf gedrängt, in dem Sie auch erfolgreich sind, der Ihnen aber schon länger keine Freude mehr macht.

Vielleicht sind durch die unbefriedigende Situation bereits Beschwerden entstanden, zum Beispiel Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Magenprobleme, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen.

In solchen Fällen kann eine ganzheitliche Laufbahnberatung, die ayurvedische Ansätze mit westlichen Arbeitsmethoden verbindet, hilfreich sein. Im Bereich der Laufbahn- und Karriereberatung ganzheitlich zu arbeiten bedeutet, die Kompetenzen und Stärken eines Menschen zu beachten, seine durch die Doshas manifestierten Persönlichkeitsmerkmale zu berücksichtigen und vieles mehr.

Gesunde Entscheidungen benötigen einen gesunden Geist

Wer sich beruflich verändern möchte, muss bewusst Entscheidungen treffen. Dafür ist es wichtig, dass man psychisch und gesundheitlich stabil ist. In der ganzheitlichen Laufbahnberatung betrachten wir deshalb den ganzen Menschen und unterstützen ihn dabei, das körperliche und geistige Gleichgewicht zu erhalten oder es – falls es aus der Balance geraten ist – wiederherzustellen.

Was das Leben erzählt

Im Ayurveda unterscheiden wir zwischen eigentlicher Natur (Prakriti) und aktuell gelebter Natur (Vikriti). Prakriti ist die Basis für persönliche Stärken und Verhaltensweisen, es sagt aber auch etwas darüber aus, wie Menschen wahrscheinlich damit umgehen, wenn beruflich “etwas nicht mehr stimmt”. Passt die gelebte berufliche Situation nicht zum Prakriti eines Menschen, können gesundheitliche Störungen auftreten.

Um wiederzuentdecken, was durch unstimmige Berufsentscheidungen verschüttet worden ist, hilft eine biographische Bestandsaufnahme.

Fallbeispiel:

Ayurveda in der ganzheiltichen LaufbahnberatungAndrea S., Anfang 40, arbeitete zwölf Jahre in einem eigenständigen internen Weiterbildungsbereich einer Hochschule. Sie konzipierte Trainings und führte diese selbständig durch. In den letzten fünf Jahren war Andreas Bereich Bestandteil der Verwaltungseinrichtung, sodass sie keine Trainings mehr durchführen, sondern nur noch einkaufen und verwalten sollte. Andrea wollte schon länger raus aus dem Job – wusste aber nicht, wohin. Biographiearbeit und Konstitutionsbestimmung konnten hier weiterhelfen.

Andrea hat eine Vata-Pitta-Konstitution mit einem höheren Pitta-Anteil. Für sie ist es wichtig, selbst bestimmen zu können und etwas voranzubringen. Sie ist ehrgeizig und will etwas erreichen. Der Vata-Anteil bedingt, dass Andrea Abwechslung braucht und gerne kreativ Probleme löst. Ihre Arbeitsumstände wären aber eher für eine Kapha-Natur geeignet. In der Biographie-Arbeit schrieb Andrea auf, was sie in verschiedenen Phasen ihres Lebens gemacht und erfahren hatte. Dabei wurden nicht nur berufliche Tätigkeiten oder Jobs berücksichtigt, sondern auch alle anderen Lebensbereiche, wie Freizeitbeschäftigungen oder ehrenamtliche Bereiche. Wichtig bei der Biographie-Arbeit ist vor allem die Bewertung der jeweiligen Situationen: Was hat einem an einer vergangenen Tätigkeit besonders gefallen? Was hat man über sich selbst gelernt? Ist etwas dabei, was man gerne wieder erleben möchte?

Besonders viel Freude hatte Andrea früher an nebenberuflicher journalistischer Arbeit. Hier war sie ständig mit neuen Themen beschäftigt, tauschte sich mit anderen aus und konnte mit eigenen Artikeln auf sich aufmerksam machen. Bei einer Nebentätigkeit in einem Kulturzentrum hatte sie eigenständig Kulturprojekte geleitet und organisiert – und war dabei zur Höchstform aufgelaufen. Auch das Anleiten von anderen Menschen in Trainings hat ihr Spaß gemacht, wenn sie die Inhalte selbst gestalten konnte.

Aus der Biographie-Arbeit konnte Andrea konkrete Tätigkeiten ableiten, die sich gut mit den Stärken ihrer Vata-Pitta-Konstitution decken. Heute arbeitet sie an einem Landestheater im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Dort schreibt sie Werbetexte und berichtet über Aktivitäten, leitet in Kursen Menschen zum Theater-Erleben an und organisiert Veranstaltungen, um das Theater bekannter zu machen – in einem festen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst, was für ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis wichtig ist.

Werte – die darunterliegende Struktur

Im Ayurveda spielen Werte eine große Rolle. Sie sind die Motivationsquellen eines Menschen und sollten deshalb in jedem Fall die Basis für berufliche Entscheidungen bilden. Wenn Werte nicht gelebt werden können, kann dies zu Konflikten oder Krankheiten führen. Da Werte durch Erfahrungen erlebt und gespeichert werden, hilft die biographische Bestandsaufnahme auch bei der Wertermittlung. Sie führt zu Wertebewusstsein und in Folge davon zur Entwicklung von Handlungsoptionen.

Westen unterstützt Osten

Ganzheitlichkeit bedeutet auch, unterschiedliche Methoden statt nur einer einzigen zu nutzen, um auch wirklich die optimale Lösung für den jeweiligen Menschen entwickeln zu können. Zwei westliche ayurvedanahe Methoden sind der MBTI (Myers-Briggs-Typindikator) und die Karriereanker von Edgar Schein.

Ziele und Lebensaspekte

Im Ayurveda kennen wir vier Lebensziele: ethisch-moralische Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), sinnliche Erfüllung (kama) und den Wunsch nach Befreiung (moksha). Berufliche Ziele lassen sich diesen Gruppen zuordnen. Wichtig ist, dass berufliche Ziele immer daraufhin überprüft werden müssen, ob sie zu den Zielen in anderen Lebensbereichen passen. Erst wenn das geklärt ist, sollten konkrete Pläne für den beruflichen Weg gemacht werden.

Ayurveda Journal 35 · Seite 52 – 53